Viertausender der Alpen

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  Piramide Vincent (4215 m)  
  Walliser Alpen  
Photo © 4000er.de
Erstersteigung 5.8.1819
Johann Nikolaus Vincent
mehr Infos
GPS-Koordinate 7.86181° ö.L. /45.9077° n.B. (WGS84) mehr Infos
Normalweg(e) Nordflanke  
Schwierigkeit L
Ausgangspunkt Capanna Gnifetti (3611 m)
Talort Alagna Valsesia (1190 m)
Führer Hochtouren im Wallis  
Hermann Biner

Walliser Alpen  
Michael Waeber

Guide du Valais  
Hermann Biner

Valais Alps East  
Lindsay Griffin
 
Karte(n) SLK 5006
Zusammensetzung Matterhorn-Mischabel
Landeskarte der Schweiz, 1:50000
Beiträge Vincentpyramide, Eigenführung, mein 10. Viertausender (12.07.2011)
Besteigungsbericht

Teilnehmer: Martin, Olli und Joe

Teil 1: siehe Parrotspitze (4.432m), 11.07.2011
Teil 2: siehe Balmenhorn (4.167m), 11.07.2011
Teil 3: siehe Punta Giordani (4.046m), 12.07.2011
Teil 4: Vincentpyramide (4.215m), 12.07.2011
Teil 5: siehe Schneedomspitze (Il Naso) (4.272m), 12.07.2011
Teil 6: siehe Schwarzhorn (Corno Nero) (4.322m), 14.07.2011
Teil 7: siehe Ludwigshöhe (4.341m), 14.07.2011
Teil 8: siehe Zumsteinspitze (4.563m), 14.07.2011
Teil 9: siehe Signalkuppe (4.554m), 14.07.2011

TEIL 4: VINCENTPYRAMIDE (4.215m):
3. Tag (12.07.), Gnifettihütte – Punta Giordani – Vincentpyramide – Schneedomspitze – Gnifettihütte:
Für heute war eigentlich nur der Punta Giordani geplant. Da wir um 04:45 Uhr als 3er Seilschaft von der Gnifettihütte gestartet sind und schon um 07:30 Uhr auf der Punta Giordani stehen entschließen wir uns, den Spuren im Schnee Richtung Südwestgrat der Vincentpyramide zu folgen um nachzuschauen, wie steil es dort hoch geht.


Punta Giordani mit der Aufstiegsspur von unten kommend und der waagrechten Spur auf dem Sattel zum Südwestgrat der Vincentpyramide

Nach einer kurzen Pause gehen wir weiter und nach ca. 30 Minuten verläuft die Spur in eine fast senkrechte Wand hoch zum Südwestgrat. Da es hier sehr gute Fixpunkte zum Greifen und Stehen gibt entschließen wir, daß ich vorausklettere um zu sehen wie es oben weiter verläuft. Nachdem ich ca. 10m hochgeklettert bin erreiche ich einen sehr guten Standplatz, der für 3 Personen ausreicht und wo es einen großen Felszacken für die Seilsicherung gibt. Kurz darauf habe ich Olli und Martin hochgesichert und steige wiederum ca. 10m weiter. Auch hier finde ich wieder einen geeigneten Stand- und Sicherungsplatz.
Als die Kameraden nach dem 2. Ketterstück bei mir sind diskutieren wir, ob wir weiter- oder zurück klettern. Die Entscheidung steht: Ich soll ein letztes Mal etwas vorklettern und schauen ob es flacher wird und bin echt froh, als ich nach weiteren ca. 10m endlich den Gratkamm erreiche, der zumindest etwas flacher wird.



Geschafft, nach ca. 30m fast senkrechter Kletterei wird es auf dem Südwestgrat etwas flacher



Immer noch recht steiler Südwestgrat zum Gipfel der Vincentpyramide

Um 09:15 Uhr stehen wir nach weiteren 1¾h auf dem Gipfel der Vincentpyramide, mit 4.215m unserem zweiten 4000er für heute.


Vincentpyramide: Joes 10. 4000er mit Ludwigshöhe im Rücken



Vincentpyramide: Martins 6. und Ollis 5. 4000er

Wir überschreiten den Gipfel und auf einfachem Firnhang geht es zurück zur Hauptroute von der Gnifetti hoch zur Margherita. Hier trennen sich dann unsere Weg. Während Martin und Olli für heute genug haben und zurück zur Gnifettihütte laufen, kreuze ich die Hauptroute und gehe alleine weiter zur Schneedomspitze/Il Naso (4.272m). Von dort mache ich dann noch ein beeindruckendes Bild, auf welchem der Komplette Kamm von der Dufourspitze über Zumsteinspitze, Signalkuppe, Parrotspitze, Schneedomspitze, Ludwigshöhe mit dem vorgelagerten Balmenhorn und der Vincentpyramide zu sehen ist. Ganz links im Bild vorgelagert der beginnende Liskamm mit seinem Lisgletscher Orientale.


Ganz rechts die Vincentpyramide mit dem Südwestgrat von der Schneedomspitze aus fotografiert



Vincentpyramide mit dem Südwestgrat von meinem nächsten Ziel – der Schneedomspitze – aus fotografiert

Weiter geht der Bericht mit Teil 5 bei der Schneedomspitze/Il Naso (4.272m).

Beitrag von: Joachim Schreck
21.01.2013
Fünfter Gipfel der Monte-Rosa-Tour (2009-08-31)
Besteigungsbericht

Auf unserer viertägigen Monte Rosa Tour trafen wir beste Bedingungen und schönstes Wetter an:

Tag 1: Rotenboden - Monte Rosa Hütte

Tag 2: Monte Rosa Hütte - Grenzgletscher - Parrotspitze - Ludwigshöhe - Corno Nero - Balmenhorn - Capanna Gnifetti

Tag 3: Capanna Gnifetti - Vincentpiramid - Zumsteinspitze - Signalkuppe / Capanna Mergherita

Tag 4: Capanna Margherita - Grenzgletscher - Monte Rosa Hütte - Rotenboden

INFO VINCENTPIRAMID:

Die Vincentpiramid liegt ganz auf italienischem Gebiet und ist einer der selbstständigeren Monte Rosagipfel mit einer Schartenhöhe vom immerhin 127m. Der Berg wurde erstmals am 5.8.1819 durch Besitzer der Goldminen von Alagna, Johann Nikolaus Vincent, bestiegen und danach nach ihm benannt. Vincent wurde dabei von zwei Bergleuten und einem Jäger begleitet. Gegen Norden ist die Vincentpiramid (4215m) durch den Colle Vincent (4087m) vom Corno Nero getrennt und über ihn von der Capanna Giovanni Gnifetti (3625m) her einfach (L) über Firnhänge erreichbar. Im Osten bricht der Berg über eine steile 500m hohe Felswand zum Giaccaio delle Piode ab. Im Süden befinden sich zwei Grate und datwischen der Endregletscher. Der eine Grat (SO-Grat) beginnt vom Punta Giordani / Giordanispétz (4046m), der Andere (SW-Grat) oberhalb der Capanna Giovanni Gnifetti. Die Grate sind nicht besonders schwierig: WS- / Fels II der SO-Grat und WS / Fels I / Firn bis 45° der SW-Grat.


Gipfelaussicht von der Ludwigshöhe (4341m) auf die Vincentpiramid (4215m) und Corno Nero / Schwarzhorn (4321m).



Bergsteigertraum: Sonnenaufgang auf der Vincentpiramid (4215m).



Blick zurück vom Fuss des Balmenhorns über den Colle Vincent (4087m) zur besuchten Vincentpiramid (4215m). Links am Gratende ist der mit nur 1m (!) Schartenhöhe der Gratbuckel namens Punta Giordani / Giordanispétz (4046m). Kaum zu glauben dass der Berg nach UIAA-Liste als selbstständiger 4000er gilt!

Beitrag von: Andrej Gerber
07.09.2009
Monte Rosa (2009) (09.08.2009)
Besteigungsbericht

Man sollte auf dem Gilfen gehen, wenn das Wetter schön ist, weil die Aussicht einfach herrlich ist! Es lohnt sich wirklich ein Tag zu warten oder so und dann, wenn das Wetter besser ist, dann die Pyramide in Angriff nehmen!
Von Rif. Gnifetti aus sehr gut zu erreichen. Von der Hütte aus bis Buckel ca. 3Std. und dann ein sehr sehr einfacher Aufstieg bis zum Gipfel.

Beitrag von: Sahand Simari
21.08.2009
Skitour (3.5.97)
Besteigungsbericht

Akklimatisationstour für nachfolgende Skitourenwoche in den Grajischen Alpen, Paradiso
2.5. In Gressoney in der Morgendämmerung nach den Seilbahnen zum Monte-Rosa-Massiv geschaut, die saisonbedingt nicht mehr in Betrieb sind. Im Auto geschlafen bis gegen 9.00, Café-au-lait, dann bei herrlichem Sonnen-Sommer-Wetter Entschluß, zu Fuß aufzusteigen. Von Tschaval, 1838m, zum Rif. Gniffeti, 3647m, wo wir lose mit meinem Bruder verabredet sind. 10.00 los (oder 11.00?) talein nach Norden, dann östlich durchs Salza-Tal hinauf, an der verfallenden unteren Salza-Alm vorbei, ab 2.400m auf Ski. Mehrere größere Pausen, auch zum Schlafen, schließlich schon recht erschöpft auf den Garstelet-Gletscher, an der Mantua-Hütte, 3498m; vorbei, zuletzt sehr mühsam mit Pausen alle 30 Höhenmeter zur sehr vollen Gnifetti-Hütte, ca. 17.00. Zum Abendbrot Pasta auf unserem Gaskocher, Schlafplätze im Lager, je 18.000 Lire.
3.5 5.30 Wecken, kleines Frühstück, ab 6.30 in genau 2 Stunden zur Piramida Vincent, 4215m. Schnee bretthart, Himmel blau, mit Ski (Harscheisen) bis auf den Gipfel. Anstrengende Abfahrt, zunächst zur Hütte, Rast auf der sonnigen Terrasse, dann Abfahrt, teils auf gutem Firn, auf der Aufstiegsroute ins Salza-Tal, hier ganz gute Bedingungen im Schatten des Bergrückens Punta Telcio, bis auf etwa 2.250m.

Beitrag von: Karsten Müller
03.05.1997
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Bilder
August 25, 2001: Federica Bellei and Lorenzo Guerrieri on the summit.

Beitrag von: Fulvio Zuanni
01.11.2006

August 25, 2001: Federica Bellei (on the left) and me on the summit.

Beitrag von: Fulvio Zuanni
01.11.2006
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