Viertausender der Alpen

The Fourthousanders of the Alps
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  Breithorn (4165 m)  
  Valais Alps  
Photo © 4000er.de
First Climbed 13.8.1813
Henry Maynard, Joseph-Marie Couttet, Jean-Baptiste Erin, Jean-Jacques Erin, Jean Gras
more details
GPS-Coordinate 7.74809° ö.L. /45.9408° n.B. (WGS84) more details
Standard Route(s) South-South-West flank  
Difficulty F
Starting Point Klein Matterhorn (3820 m)
Zermatt (1610 m)
Guide Book(s) Hochtouren im Wallis  
Hermann Biner

Walliser Alpen  
Michael Waeber

Guide du Valais  
Hermann Biner

Valais Alps East  
Lindsay Griffin
 
Map(s) SLK 5006
Composite Matterhorn-Mischabel
National Map of Switzerland, 1:50000

SLK 1348
Zermatt
National Map of Switzerland, 1:25000
User comments Alpinclub Alzenau 1986 e.V.: Hochtour 2016 (11.08.-20.08.2016)
ascent description

Dieses Jahr,2016, stand für drei Mitglieder unseres Alpinclub Alzenau eine besonders große Herausforderung an. Für Torsten Puschmann(49) aus Alzenau und Sebastian Sedlmeier(18) aus Karlstein war das große Ziel das Matterhorn, später mit Daniel Rothenbücher(24) aus Aschaffenburg zusammen der Dent de Géant.

Hier das Tagebuch unserer bisher anspruchvollsten, längsten, aber auch schönsten Tour.

Donnerstag, 11.08.
Schon seit Wochen kribbelt es mir in den Fingern. So früh wie nur möglich von der Arbeit zurück gefahren, noch schnell einen Snack reigehauen, geht's zusammen mit Torsten auch schon los in Richtung Pass. Wir hoffen, noch vor Mitternacht auf dem Gr. Skt. Bernhard (2.469m) zu sein. Wir schaffen es: Vier Minuten vor 24Uhr. Schnell das Auto umräumen, hinten Schlafsack ausgelegt, ein Rucksack als Kopfkissen und dann ab in die Heia.

Freitag, 12.08.
Ausgeschlafen erwartet uns bestes Wetter, der kalte Winde vom Vorabend hat sich gelegt. In aller Ruhe nehmen wir unser Frühstück ein. Dann geht es los, hoch auf den Grat für die erste kleine Akklinatisationsrunde. Das Gewöhnen an die Höhe ist wichtig.
Das erste Etappenziel ist eine Schulter mit Aussichtspunkt in Form einer verfallenen Seilbahnstation. Von hier aus ein grandioses Panorama, unter anderem einer der leichtesten 4.000er, der Grand Paradiso, in der Ferne.
Dann geht's hinauf in den Grat. Viel leichte Blockkletterei. Erster Gipfel ist die Grand Chenalette (2.890m), danach die Pointe de Drone (2.950m). Von dort aus, eine bombastische Aussicht auf die Riesen des Mont Blanc-Massives und dessen mächtige Ostwand. Auf dem Abstieg kamen wir erst einer Gruppe Steinböcke sehr nahe, dann genehmigten wir uns noch einen Abstecher über die ersten Schneefelder in einen paradisischen Hochtalkessel. Zunächst keine Spuren von Menschen, mussten wir uns das Idyll später noch mit ein paar wenigen Wanderen aus dem Tal teilen. Kurze Zeit danach mussten wir uns bereits wieder auf den Rückweg zum Auto machen. Dort angekommen gab es ein Stück Wurst auf die Hand, Botten aus, Auto umgepackt, und ab ging es nach Breuil-Cervinia. Dort konnten wir während des Abendessens breits einen kurzen, verlockenden Blick auf das Matterhorn und den Weg dorthin erhaschen. Schnell besprachen wir noch die kommende Akklimatisationsrunde.

Samstag, 13.08.
Kurz nach Sonnenaufgang machten wir uns auf in Richtung Biwak. Ab der oberen Seilbahnstation mussten wir uns, zum Glück noch im Schatten, aber bereits jenseits der 3.000m durch das Sommerskigebiet von Breuil kämpfen. Danach, bei bestem Wetter, schleppten wir unser Gepäck über eine Hochebene und vor allem Eiswüste dem Tagesziel entgegen. Entlang des Breithorngrates, an dessen vorderen zwei Gipfeln sich die Bergtouristen mit Führern zu einer schieren Ameisenstraße verbanden. Herrlich dort oben auf dem Gletscher.
Viel früher als gedacht erreichten wir das Bivacco Rossi (3.750m) inmitten einer Felswand. Von dort aus ging es mit leichtem Gepäck nochmal schnell den Roccia Nera (4.075m) hinauf. Der erste 4.000er der Tour war erklommen. Oben Gipfelfoto mit den neuen T-Shirts der Jugendgruppe, die wir extra zu diesem Zweck hochgetragen hatten. Während Torsten totmüde auf das Matratzenlager fiel, hatte ich durch die Überanstrengung mit heftiger Übelkeit zu kämpfen. Doch später nahmen wir doch noch eine heiße, fettige Nudelsuppe zu uns.
An Schlaf war in der Nacht wenig zu denken. Zum einen aufgrund der Höhe, zum anderen sorgten weitere Bergsteiger für ein lautes Schnarchkonzert. Augen und durch.

Sonntag, 14.08.
Früh mit dem Sonnenaufgang erwachten wir in alter Frische. Die Westflanken von Castor und Pollux befanden sich noch im Schatten. Zügig machten Torsten und ich uns an den Abstieg durch die Wand auf den Gletscher hinunter. Von dort aus querten wir zum Castor hinüber. Dort erwartete uns ein gewaltiger, langwieriger Firnhang, der 30m unter der Nordwestschulter in einem breiten Bergschrund endete. Steigeisen an, Pickel in die Hand. Auf dem Weg dorthin überholten wir früher gestartete Seilschaften, bis der Aufstieg am Bergschrund zum Stillstand kam. Der Kunde eines Berführers hing fest, sodass es nur der langsam voran ging. Kurze Pause. Dann stiegen wir auch schon weiter. Oben am Grat durchschien die Sonne die Wechte, sodass sich dort entlang ein leuchtendes Band bildete, vor uns der Bergschrund und extrem steile, letzte Höhenmeter. Einfach großartig. Sicher überstiegen wir diese Gletschspalte und arbeiteten uns mit Steigeisen und Pickel auf den Firngrat hinauf. Von dort aus war der Gipfel bereits zum greifen Nahe. In einem schönen Bogen führte der Grat uns zum Castor (4.228m) hinauf. Angekommen. Die Aussicht, unglaublich. Direkt neben uns der Lyskamm und der Pollux, unter uns eine gewaltige Eiswüste, der Breithorngrat, weiter weg das Matterhorn und ganz in der Ferne der Mont Blanc. Nach einer ausgedehnten Pause des Genusses in der prallen Sonne retteten wir uns wieder in die schattige Flanke hinein und machten uns auf den Gletscherabstieg in Richtung Biwak. Der Gegenanstieg ist zum Schluss hin extrem Steil, dann geht er in die Wand über.
Am Biwak, Stiefel aus, füllten wir die Energiespeicher wieder auf.
Da das Wetter am Abend schlechter zu werden drohte, entschied ich mich, bereits nach nur kurzer Pause, meine erste Solobesteigung in Angriff zu nehmen. Ausgestattet mit dem nötigen Material ging's wieder runter auf den Gletscher und direkt zum Fuß des Pollux. Dort erwartete mich eine Eisrinne als erste Herausforderung. Die musste vollständig durchstiegen werden, um auf den Grat zu kommen. Dort galt es Blockkletterei bis in den II. Grad zu bewältigen, um zur Schlüsselstelle 60m unterhalb der Madonnastatue zu gelangen. Inzwischen waren bereits Wolken aufgezogen und als es auch noch zu Schneien begann machte ich mir Gedanken über eine Umkehr. Allerdings boten die sonstigen Umstände keinen Grund zur Sorge und so kurz vor dem Ziel...? Sicher wurde die Schlüsselstelle überwunden und ich stand auf der Westschulter. Steigeisen wieder an, dann die letzten Meter zum Gipfel. Ich musste jedoch feststellen, dass eine gewaltige Wolkenwand auf mich zurollte. Also nahm ich die Beine in die Hand. Angekommen auf dem Pollux (4.069m) zügig Beweisfotos geschossen, dann wieder ab zum Grat, denn in den Wolken grollte es. Eisen weg, ab in die Schlüsselstelle. Eigentlich ein Kamin, aber dennoch sehr ausgesetzt. Am unteren Ende befindet sich eine Querung aus schmalen Felsbändern hoch über dem Abgrund. Die Wolken wurden dichter und erschwerten die Orientierung. Ranhalten war angesagt und nach 1 1/2 Stunden kam ich über eine niedere Rinne wieder auf den Gletscher. Abermals das Biwak durch die Wand erklommen, gab es dort oben wieder heiße Nudelsuppe mit Schmelzwasser vom Gletscher.
Zufrieden krochen wir am Abend in die Kojen, doch schlafen konnten wir auch dieses Mal nicht: Draußen wütete ein Gewitter, Eis-, Schnee-, und Gerölllawinen waren zu hören. Immer wieder wurde das Biwak trotz der kleinen Fenster taghell erleuchtet. Aberteuerlich.

Montag, 15.08.
Heute stand der Abstieg nach Breuil zurück auf dem Programm. Über die Nacht hatte es geschneit, sodass wir in herrlichster Umgebung, am Breithorngrat vorbei, uns den Weg durch die frische Schneedecke spurten. Der Firn glänzte in der nun wieder bei strahlend blauem Himmel lachenden Sonne. Unter den Hängen der beiden höchsten Breithorngipfel stellten wir unsere Rucksäcke ab und machten uns in Vereins-T-Shirt nocheinmal auf den Weg. In der Ferne war schon zu sehen, wie zahllose Bergtouristen von der Seilbahstation Plateau Rosa dem Breithorn West entgegen strömten. Für somanchen mag dieser sehr, sehr leichte Gipfel eine echte Welterfahrung sein, nicht zuletzt aufgrund des unglaublichen Panoramas. Also, erster Gipfel, der direkt erklommen wurde war die Breithorn Zentrale (4.159m). Von dort aus konnten wir nach Norden bis in die Mischabelgruppe blicken und den Nadelgrat, wo wir uns im Vorjahr erfolgreich versucht hatten. Im Osten Alphubel, Strahlhorn, Lyskamm und die Monte Rosa-Gruppe, davor Pollux und Castor. Im Süden Fernblick bis zu Grand Paradiso. Westlich der Gipfel unseres Begehrens, das Matterhorn. Davor imposant in weiß das Breithorn West (4.165m). Dorthin machten wir uns nach dem Gipfelfoto auf. Aufpassen, nicht auf die Wechten zu treten, durch den Sattel hinauf, Gipfelfoto, flugs war die Überschreitung gemacht. Auf, runter zu den Rucksäcken. Das Trinken war eine Wohltat. Es folgte der Abstieg nach Breuil.
Im Tal trockneten wir unsere Schuhe und Klamotten, aßen und packten für die kommenden drei Tage. Sechs Kilogramm alleine an Trinken. An die Klettergurte, Klemmkeile, Bandschlingen, Expressen, Sicherungsgeräte. Dazu Seil, Pickel, Steigeisen und warme Klamotten. Sorgfältig wurde alles mehrmals kontrolliert, dann machten wir es uns wieder hinten im Auto bequem. Die Ruhe tat mehr als gut.

Dienstag, 16.08.
Wettervorhersage für den Tag mäßig, Mittwoch hervorragend, Donnerstag erst ab Nachmittag Regen.
Punkt sieben Uhr gönnten wir uns die Seilbahnfahrt bis Plan Maison, anstatt direkt in endlosen Serpentinen zum Rifugio Abruzzi aufzusteigen. Unser Weg war zwar viel weiter, allerdings weniger Höhenmeter und interessanter. Schwer bepackt steuerten wir durch den Talkessel in alter Moräne. Unterwegs mussten kleine, aber reißende Schmelzwasserbäche ohne Brücke überquert werden. Ein reinster Abenteuerspielplatz. Dann kam auch schon das Rifugio Abruzzi (2.802m) in Sicht. Von dort ging es ohne Rast in Richtung Tête du Lion hinauf. Erst leichte Kraxelei, dann, ab hier Helm auf, eine Scharte zum frei klettern, weiter über Schneefelder und Geröll querten wir unterhalb des brüchigen Gipfels durch mehrere Eisscharten zu Col du Lion. Dort legten wir die Klettergurte an. Rechts eine endlos lange, steile Scharte, links ging es weit über 800m senkrecht abwärts und es war ein Ausblick in die mächtige Norwestwand des Liongrates möglich. Nun denn, den Weg hatten wir gut gefunden und unterwegs versicherten uns absteigende Kameraden beste Gipfelverhältnisse. Unter höchster Anstrengung nahmen wir die ausgesetzten Platten an den letzten Türmen vor der Hütte in Angriff, die Schlüsselstelle des Hüttenzustieges. Nach einem 25m hohen Kamin ging es noch kurz über blanken Fels, dann waren wir auf der Carrelhütte (3.828m). Hier herrscht Selbstversorgung. Der Unterschied zum Biwak ist, dass es eine einfache, aber explizite Kochgelegenheit gibt. Wenn das Gas funktioniert.
Ein paar Fotos, Futter und aus den Rucksäcken aussortiert, was irgendwie nur möglich war. Dann war Schlafenszeit angesagt, oder zumindest dösen.

Mittwoch & Donnerstag, 17.+18.08.
Früh am Morgen mussten wir aus den Federn, 01:30. Torsten und ich wollten die Ersten am Grat sein. Eine halbe Stunde später standen wir vor der ersten besonders schweren Stelle, ein Überhang am ersten Turm hinter der Hütte. Danach ließ sich der Weg auch im Verlauf gut finden, obwohl die Navigation am Matterhorn, gerade Liongrat, als sehr schwierig gilt. Unser Vorteil war, dass Torsten den Grat bis zum Pic Tyndall bereits aus drei vorhergehenden Versuchen kennt. Abwechselnd stiegen wir zügig vorran. Dennoch überholten uns bald Bergführer mit Kunden, nicht zuletzt, weil sie auf Sicherung größtenteils verzichteten. Kurz bevor wir aus der Wand schließlich auf den Grat selbst stiegen, ging die Sonne auf. Der Himmel über (und teilweise auch schon unter uns :D ) sah bereits nicht mehr ganz optimal aus. Oben erwartete uns heftiger, eisiger Wind. Nun musste mit Steigeisen weitergeklettert werden. Die Bedingungen wurden schlechter. Der Fels war vereist, durch die Sonne taute das Eis oben, teilweise auch zum Fels hin, sodass diese Platten leicht wegbrachen. Zwar waren es nur geringe Mengen, aber immer wieder regnete es Eis von oben. Die Hände froren bereits, als wir uns an die Überschreitung des Pic Tyndall (4.241m) machten. Von hier ging es hinunter in die erste von mehreren Scharten, dann die erste Zinne hinauf, wieder runter in die nächste Scharte, wieder die nächste Zinne hinauf und einige Male so weiter. Da wir auch hier durchgehend sicherten, verloren wir hier viel Zeit. Dann standen wir zu Füßen des gewaltigen Gipfelturmes des Matterhorns. Viele Seilschaften waren nicht bis hierher gekommen, und Torsten so weit, wie noch nie zuvor. Obwohl wir 14 Uhr hatten, die eigentlich zur Umkehr ausgemachte Zeit, entschieden wir uns beide dafür, weiterzugehen. Zwar an den Händen etwas durchgefroren, waren wir in guter Verfassung. Die richtige Route fanden wir mittlerweile fast instinktiv, ab hier war die Tour uns beiden unbekannt. Das Wetter schien sich aber zu bessern, unter uns Wolken, darüber wurde es lichter. Uns begegneten andere Seilschaften, was zu einem schieren Eisschlagregen führte. Es wurde, berichtet, dass die letzten 150 Höhenmeter bis zum Firngrat mit Fixseilen gesichert seien, außerdem eine Strickleiter einen Überhang entschärfte. Wir machten aufgrund fortgeschrittener Zeit aus, diese zu benutzen. Allerdings mussten jedoch bald feststellen, dass vieles davon unbrauchbar war, da das Meiste von einer dicken Schicht Eis bedeckt war. Außerdem war es kräftemäßig schwer in der Höhe, sich daran überhaupt festzuhalten. Torsten entschied, das vollständige Seil zu nehmen, dafür stieg bis zum Gipfel durchgehend voran. Viele Platten und eine Querung weiter wurde das Gelände flacher und Schnee kam in Sicht. Ab und zu gaben Wolkenlücken den Blick weit über 2.000m hinunter ins Zermatttal und nach Breuil hinunter. Der Matterhorngipfel besteht aus einer italienischen und einer schweizer Seite. Dazwischen eine kleinere Kuppe mit gemeinsamem Kreuz und eine 35m tiefe Scharte. Am Kreuz machten wir die Gipfelfotos, dann runter in die Scharte und rauf auf den etwas höheren schweizer Gipfel (4.478m), den ich 15:50 als Erster erreichte. Gipfel geschafft bedeutet jedoch, auch wieder sicher wieder unten anzukommen. Nach kurzer Zeit ohne Rast, eilten wir also so gut es ging wieder durch die Scharte an die Seite des Turmes, um von dort das Abseilen zu beginnen. Anfangs hatten wir oft Schwierigkeiten, die Abseillinie zu finden, da diese oft anders verläuft als die Route hochzus. Besonders schwierig gestaltete es sich, richtig zu der Zinnenreihe an Pic Tyndall zu gelangen. Denn einmal in eine der Wände geraten, besteht kaum Hoffnung dort wieder herauszukommen. Gerade noch im Hellen erreichten wir Pic Tyndall. Dort im Windschatten die einzigste kurze gemeinsame Verschnaufpause, bei der Torsten ein paar Vorratsreserven von mir aufnahm. Inzwischen pfiff es gehörig und wir froren. Nun mussten wir wieder im Kegel unserer Stirnlampen abseilen. An manchen Fixpunkten war das teilweise bereits vorhandene Material kaum zu nutzen, weil steif- und festgefroren. An den Spitzen der Handschuhe bildeten sich Eiskappen. Immer wieder schneite oder graupelte es und scharfe Kristalle wehten uns in die Gesichter. Wir kühlten aus und es wurde schwer, konzentriert zu bleiben. Beim Abseilen durften wir weder in die Nordostwand, noch die Südwand stürzen. Dabei war der Grat nachts in den Wolken kaum zu finden. Mindestens einmal erwischte es dennoch uns beide. Nur die Steigeisen sieht man nochmal funken, dann der Einschlag. Nichts passiert, dafür wieder ordentlich wachgerüttelt :D . Und irgendwann die Erlösung: Vom ausgesetzten Grat ging es runter in die geschützere Südwestseite. Allerdings mussten wir diese Seillänge nocheinmal ungesichert wieder hochklettern, da sich unser steifes Seil nicht einholen ließ. Das Gelände wurde zwischenzeitlich leichter und unter den Wolken konnte man die Lichter des nächtlichen Breuil-Cervinia sehen. Nach ein paar Abkürzungen erreichten wir dann bald den letzten Quergang im Licht der hinter dem Plateau Rosa aufgehenden Sonne, dann noch wenige Seillängen bis zur Hütte. Sieben Uhr mogends erreichten wir diese völlig ausgebrannt.
Dort versuchten wir kurz auszuruhen. Doch weder Torstens zwei Stunden Schlaf war erholsam, noch konnte ich vor Kälte ruhen.
Halb elf begannen wir mit dem Abstieg. Nochmal routiniert, durch die wärmende Sonne bereits wieder lebendiger, seilten wir zum Col du Lion ab. Von den Eisscharten an brachten die letzten Wolken der nächsten beiden Tage nocheinmal Schneefall, doch am Rifugio Abruzzi schien wieder die Sonne. Torsten war anzumerken, das keine Willenskraft mehr übrig war und meine Füße hatten, wie sich später herausstellte, im wahrsten Sinn des Wortes Blut geleckt. Das einzige, was uns trieb war, dass im Auto Essen und Trinken wartete und Daniel zu unserem Treffpunkt am Abend etwas zum Grillen mitbrachte. Endlos zogen sich die Serpentinen in den Ort hinunter, doch nach 4 1/2 Stunden war auch das geschafft, obwohl wir beinahe an der Treppe hinauf zum Parkplatz gescheitert wären :'D . Mit viel Aua, aber glücklich erreichten wir das Auto. Rucksack runter, Botten aus und nach Auffüllen der Energiespeicher ab zu Daniel auf den Gr. Skt. Bernhard.
Seine Idee zu grillen war die größte Wohltat für Torsten und mich, besser als alles, was wir uns hätten vorstellen können. Bis kurz nach Einbruch der Dunkelheit saßen wir zusammen und unterhielten uns. Daniel berichtete, dass er uns vor dem Umschwung der Wettervorhersage auf Schneesturm am Mittwoch noch per Handy hatte warnen wollen. Dass der frische Wind die Würstchen schnell nur noch lauwarm machte, tat unserer Freude keinen Abbruch. Kaum laufen konnte ich, also kommandierten Daniel und Torsten mich ab zum nächsten eiskalten See. Es war eine Wohltat und ein großes Privileg, an einem so wundervollen Ort, die nackten Füße im kalten Wasser, nur im Schein, der immernoch am Helm befestigten Lampe zu sitzen.
Torsten und ich hätten ohneeinander die derart schwere Tour auf das Matterhorn nie geschafft. Wir sind froh die Ehre miteinander gehabt zu haben.

Freitag, 19.08.
Nach Daniels wohltuendem Abendessen und einer Nacht guten Schlafes befand sich das Matterhornduo wieder in besserer bis guter Verfassung.
Zu dritt fuhren wir nach Entréve am Fuße der Mont Blanc-Ostwand, von wo aus wir mit der Seilbahn hoch zum Rifugio Torino fuhren. Der Aufstieg musste unbedingt noch heute erfolgen, da Samstag schlechtes Wetter gemeldet war, welches bis Sonntag erschwerte Bedingungen zurücklassen würde. Da ich noch immer Probleme mit Gehen hatte, entschieden wir, dass Daniel und Torsten zu zweit den letzten Gipfel versuchen würden. Den Dent de Géant. Eine Dreierseilschaft wäre beim gesicherten Klettern ohnehin zu langsam gewesen. So machten sie sich gegen ein Uhr mittags auf, bei malerischen Bedingungen für den Gipfelsturm. Ich genoss derweil das Panorama der Hochebene und beobachtete amüsiert Touristen, die unbeholfen auf dem Gletscher umherrutschten.
Daniel und Torsten mussten zuerst den Gletscher überqueren, dann eine felsige, teilweise verschneite Rinne hinauf, dann führte der Weg via Blockkletterei über sehr loses Geröll zum Einstieg der Kletterroute. Dort ging es gut voran, bis man auf eine türkische Seilschaft traf, die offensichtlich weder über genug Können verfügte, noch ihr Sicherungsmaterial richtig einzusetzen wusste. Es erfolgte Hilfestellung bis zur nächsten Fixsicherung. Nach dieser kurzen Verzögerung erreichten die beiden zügig den Gipfel des Dent de Géant (4.013m) mit atemberaubendem Ausblick, sowohl über das Mont Blanc-Massiv und diesen selbst, als auch noch weiter in die Ferne. Auch hier wurde wieder abgeseilt. Bereits im Dunklen traf man wieder die Türken. Inzwischen kreiste dort seit einiger Zeit ein Helikopter, und Daniel und Torsten vermittelten zwischen der Seilschaft und der Besatzung, um klar zumachen, dass ein weiterer Abstieg, gerade ohne Licht lebensgefährlich war. Nur ein Ereignis, welches auch auf der Hütte zu heller Aufregung führte. Drei Tage zuvor waren am Mont Blanc mehrere Bergsteiger ums Leben gekommen. Nachdem die türkischen Partner, die kein Wort einer Fremdsprache konnten, eine Rettung durch die Bergwacht nachdrücklich ablehnten, setzten Daniel und Torsten den Abstieg zur Hütte hinunter. Weit nach 22 Uhr kam der Kegel von Daniels Lampe in Sicht. Erleichtert organisierte ich eine Abendmahlzeit und zeigte den schnellsten Weg zur Hütte. Von dort aus wurden zeitgleich zwei andere Verletzte ins Tal gebracht. Auf der Hütte war die gesamte Kameradschaft, einschließlich Bewirtung froh, dass Daniel und Torsten wohlbehalten zurückgekehrt waren. Über den Kuchen und den Käse mit Brot machten sie sich mit umso größerem Appetit her, auch wenn ihnen die Erschöpfung deutlich anzusehen war.

Samstag, 20.08.
Das Wetter war in der Tat schlecht, wie vorhergesagt. Nach dem für alle Hüttenbesucher aufgrund der Ereignisse des Vorabends extra späten Frühstück ging es für uns bei strömendem Regen hinunter ins Tal. Wir konnten es uns verzeihen, unter diesen Umständen die nahe gelegene Seilbahn zu nehmen.
Unten auf dem Parkplatz verabschiedeten wir uns wieder von Daniel, da er getrennt von uns nach hause fahren musste. Dann traten wir die Heimreise an.

Die Tour war für uns alle überaus erfolgreich. Torsten und ich konnten uns auf jeweils sieben Gipfeln behaupten. Daniels Abstecher in die Berge wurde mit einem der schönsten 4.000er der Alpen belohnt.


Berg Heil, servus!
Sebastian

provided by: Sebastian Sedlmeier
2016/11/02
Breithorn über den Younggrat (22.08.2010)
ascent description

Nach einer vom Wetter her äußerst mäßigen Wanderwoche in Grindelwald kamen wir mit gemischten Gefühlen - in Bezug auf Touren - in Zermatt an. Und in der Tat lag auch hier unheimlich viel Schnee auf allen Gipfeln, sodass mein ursprünglicher Wunsch, die Besteigung von Ober Gabelhorn, Zinalrothorn und Weisshorn buchstäblich ins Wasser fiel. Mein Bergführer, Simon, schlug mir als Alternative den Younggrat am Breithorn vor, der nordseitig ungefähr in der Mitte verläuft und am westlichen Breithornzwilling endet. Ich willigte ein und so trafen wir uns um 5.20 Uhr an der Talstation der Matterhornbahn. Der Plan war, vom Klein Matterhorn aus am Breithornkamm entlang bis zum Schwarztor (die Lücke zwischen Pollux und Roccia Nera) zu gehen und von dort auf dem Schwärzegletscher bis auf eine Höhe von ca. 3400m abzusteigen, von wo aus ein Felsband den Übergang auf den Chli Triftjisattel (3498m) am Beginn des Younggrats ermöglicht. Der meist im Führer beschriebene Weg von der Gandegghütte aus ist laut Simon nicht mehr zu empfehlen. Wir starteten um 6 Uhr und kamen relativ zügig voran, sodass wir nach 1,5 Stunden bereits am Übergang vom Gletscher zum Grat standen. Der Gletscher beschreibt hier einen Buckel, sodass diese Stelle oft durch eine ausgeprägte Spaltenzone erschwert wird. So seilten wir zunächst etwa 10 Meter an einer Eissanduhr ab, umgingen die folgenden Spalten in einem Rechtsbogen und gelangten schließlich über ein etwa 20 Meter breites und ca. 150 Meter langes Schotterband auf den Chli Triftjisattel.


Blick zurück vom Chli Triftjisattel auf die Spaltenzone. Im rechten Bildrand ist das Felsband zu sehen

Nach einer kurzen Pause ging es um 9 Uhr weiter. Der Grat liegt schon ab dem frühen Morgen im Sonnenlicht, sodass der Schnee bereits begann, sulzig zu werden. Die mühsame Spurarbeit übernahm aber zunächst eine vor uns gehende Seilschaft, die wir auf dem Sattel eingeholt hatten. Der Younggrat beginnt mit einer steilen, überfirnten Gratschneide, bei der wir uns größtenteils ein wenig auf der rechten Seite hielten. Nach einer guten halben Stunde überholten wir die andere Seilschaft und übernahmen nun unsererseits die Spurarbeit. An P. 3835 dreht der anfänglich N-S gerichtete Grat nach SW und wird felsig. Man kann hier laut Führer entweder Bänder auf der S-Seite benutzen oder den Grat direkt überschreiten. Wir entschieden uns für letzteres und erreichten recht bald den großen Gendarmen (ca. 3920m).


Schöne Kletterei am Younggrat

Den Gendarme überkletterten wir direkt in wunderbarer Kletterei an gutgriffigem Fels im vierten Schwierigkeitsgrad. Dahinter ging es ein kurzes Stück bergab in einen Sattel, wo wir uns eine kurze Trinkpause gönnten.
Von hier aus führte ein letzter, steiler Schneegrat bis kurz unter den Gipfel des westlichen Breithornzwillings. Dieses Stück ist meist noch einmal schwierig, da es, wie mir Simon sagte oft vereist ist; wir jedoch fanden es in besten Verhältnissen vor, sodass wir schon nach etwa einer halben Stunde auch diesen, letzten Abschnitt dieses imposanten Grates zurückgelegt hatten.


Im oberen Teil des Grates

Die letzten Meter legten wir in einfacher Kletterei zurück und standen schließlich um 11.20 Uhr auf dem Gipfel. Hier trafen wir noch auf zwei weitere Seilschaften, die die Breithornüberschreitung machten, jedoch gerade im Weitergehen begriffen waren wodurch wir nach kurzer Zeit den Gipfel ganz für uns alleine hatten. Unten am Younggrat konnten wir die andere Seilschaft erkennen, die noch mit der Überkletterung des Gendarmen beschäftigt war. Da wir auf meinen Wunsch hin den Breithornkamm noch in östlicher Richtung bis zum Roccia Nera überschreiten wollten, hielten wir uns nicht lange auf, sondern folgten den Spuren, zunächst über Fels hinüber zum östlichen Breithornzwilling und von dort über den Schneegrat zum Roccia Nera.


Auf dem Gipfel des östlichen Breithornzwillings. Im Hintergrund rechts der westliche Zwilling und links daneben das Matterhorn

Nach einer kurzen Gipfelrast begannen wir unseren Abstieg in der Schneeflanke zwischen östlichem Breithornzwilling und Roccia Nera. Dazu traversierten wir immer leicht absteigend zunächst am Hang in Richtung östl. Zwilling und drehten dann, sobald es gut möglich war nach links ab, um in Falllinie weiter abzusteigen. An dem Punkt, von dem an die Flanke auslief bogen wir nach rechts ab und traversierten, wieder leicht absteigend, in westlicher Richtung, bis wir auf die breite, zum Castor/ Pollux hin führende Spur trafen. Um 13.30 Uhr erreichten wir schließlich die Station Klein Matterhorn, wo wir die Flüssigkeitsdepots endlich wieder auffüllen konnten.

Dieser und viele weitere Tourenberichte auf meiner Homepage:
www.faszination-hochtouren.de


Der Weg über den Younggrat

provided by: Michael Kunze
2014/08/26
Breithorn from Tasch (09-09-2011)
ascent description

From Tasch (1445m) via Zermatt on bike to Furi (1867m) 10,8km, than with cable car lift to Trockener Steg (2939m) with bike. We leave our bikes on Tronckener Steg and than we went to Klein Matterhorn (3883m). We spent night in the tunel of Klien Matterhorn and next morning we went to Breithorn. I drove back on snowboard till Trockener Steg. My freid walked to Trockener Steg. Than we drove back with cable car lift to Schwarzsee (2583m) and then we drove on bike back to via Zermatt to Tasch



provided by: Lukas Vojtech
2013/12/09
Breithorn (4164m) - 30/07/2010. (30/07/2010)

More photos/videos on http://www.rzeszutko.net
Album photo of a person fascinated by the high mountain

See also
http://www.beyond-the-4000.com or
http://www.au-dela-des-4000.com


Breithorn from the Kleine Matterhorn cable-car.



Kleine Matterhorn (3883m).



Breithorn (4164m) and Breithorn Mittelgipfel-Central (4159m) from Kleine Matterhorn.



Maciej Rzeszutko on the summit of Breithorn (4164m).



Est ridge of Breithorn (4164m).



Est ridge of Breithorn (4164m) viewed from Breithorn Central (4159m).



Testa Grigia and Breuil-Cervinia valley.

provided by: Maciej Rzeszutko
2013/08/29
Breithorn, 4000er Training mit dem DAV-Summit, mein 2. Viertausender (04.07.2006)
ascent description

Teilnehmer: DAV, Knut und Joe

Teil 1: Breithorn (4.164m), 04.07.2006
Teil 2: siehe Allalinhorn (4.027m), 06.07.2006

TEIL 1: BREITHORN (4.164m):
Knut und ich haben uns beim DAV Summit für ein Hochtourentraining im Wallis angemeldet, welches neben einer Basisausbildung auf dem Theodulgletscher auch die Besteigung von Breithorn (4.164m), Allalinhorn (4.027m) und Strahlhorn (4.190m) beinhaltet.

1. Tag (02.07.2006), Fahrt mit dem Zug nach Herbriggen mit Unterkunft im Hotel Bergfreund.



Blick auf den Kamm des Breithorns, rechts das Kleine Matterhorn

2. Tag (03.07.), Herbriggen – Gandegghütte – Unterer Theodulgletscher – Gandegghütte:
Nachdem dem Transfer mit dem Kleinbus geht es durch Zermatt.


Wer kennt nicht den herrlichen Blick aufs Matterhorn

Von dort weiter mit der Gondel hoch nach Furi. Anschließend mit der Luftseilbahn zur Station Trockener Steg, von wo aus wir zur Gandegghütte (3.030m) wandern, auf der wir zusammen mit den anderen Trainingsteilnehmern ein Bettenlager beziehen.


Wunderbare Aussicht auf Theodulgletscher und Kleines Matterhorn



Blick aus unserem Fenster auf Breithorn Mitttel- sowie Hauptgipfel und Kleines Matterhorn

Das Trainingsgelände: der „Untere Theodulgletscher“ mit sicherem Gehen auf Schnee und Eis, Steigeisengehen in Vertikalzackentechnik, Anseilen am Gletscher, Gehen in der Seilschaft.


Joe auf dem Theodulgletscher mit dem Breithorn Hauptgipfel im Hintergrund

3. Tag (04.07.) Breithorn (4.164m) – Oberer Theodulgletscher – Gandegghütte:
Nach einem ausgiebigen Frühstück wandern wir hinunter zur Seilbahnstation Trockener Steg und fahren auf zur Bergstation Klein Matterhorn. Um 09:15 Uhr stehen wir auf der Skipiste und seilen uns an. Auf dem Breithornplateau geht es zum Ostgrat des Breithorn Hauptgipfels.


Auf dem Ostgrat des Breithorn Hauptgipfels mit Blick auf Breithorn Mittelgipfel und Zwillinge, Pollux, Castor und links hinten der Lyskamm



Joe auf dem Breithorngipfel mit Blick zur Monte Rosa



Mein Freund Knut

Über den Westgrat steigen wir wieder ab zum Breithornplateau und weiter zur Bergstation Klein Matterhorn, wo wir noch in die Gletschergrotte gehen, in welcher es mehr oder weniger kitschige Kunstwerke aus Eis zu besichtigen gibt.


Diese Blumen werden nie verwelken

Da am heutigen Tag der Lift auf die Aussichtsplattform defekt ist, trinken die anderen auf der Bergstation ein Bierchen auf ihren ersten 4000er, während ich über den Klettersteig auf den Gipfel des Kleinen Matterhorns mit seiner Aussichtsplattform steige.


Leider bleibt mir heute der Blick aufs Matterhorn verwehrt



Blick hinunter zum Unteren Theodulgletscher

Anschließend geht es über den Oberen Theodulgletscher wieder zurück zur Gandegghütte. Da diese Woche in der Heimat die Fußballweltmeisterschaft läuft, habe ich mir ein tragbares TV-Gerät ausgeliehen und mit in die Berge geschleppt. So können wir miterleben, wie Deutschland im Halbfinale gegen Italien nach Verlängerung mit 0:2 leider ausscheidet.


Halbfinale der Fußballweltmeisterschaft Deutschland : Italien (0:2)

provided by: Joachim Schreck
2013/01/21
Breithorn - Normalweg vom Klein Matterhorn (12.08.2011)
ascent description

Nachdem der Morgen für die Anreise draufging, konnten wir schließlich um die Mittagszeit bei dem noch relativ neuen Restaurant (3817m) am Stollenausgang des Klein Matterhorn (3883m) starten. Der Weg ist selbstredend und durch unzählige Füße quasi ganzjährig bestens ausgetreten. Er führt zunächst der Liftspur entlang, schwenkt dann bei Pt. 3795 nach links aufs Breithornplateau Richtung Breithornpass (3824m) und zieht sich in einem weiten Bogen unter die Südflanke des Berges.
Diese wird in der Folge mäßig steil westwärts hinauf gequert, bevor man sich dem wenig ausgeprägten Westgrat annähert. So erreichten wir schließlich ohne allzu große Mühen in fünfviertel Stunden den geräumigen Hauptgipfel des Breithorns (4164m).


Das Breithorn vom Breithornsattel aus.

Bei gutem Wetter konnten wir ausgiebig die atemberaubende Aussicht genießen und schlossen zudem noch Bekanntschaft mit einem Berggänger aus Bulgarien, welcher uns mit seiner leckeren selbstgemachten Pinien-Honig-Creme verköstigte. Schmeckt ählich wie Erdnussbutter - nur gesund. Thank You very much, Viktor! ;-)
Der Abstieg erfolgte dann auf gleicher Route wieder hinunter zur Lodge Klein Matterhorn (3817m), wo wir uns für die Nacht einquartierten und im Restaurant mit Spaghetti Napoli und ein, zwei Calanda [sic!] auf die anderntags geplante Castor-Tour einstimmten.


Im Breithornsattel.

provided by: Wolf Stein
2011/09/02
Breithorn Solobesteigung Mai 2009 (31-05-2009)
ascent description

Sehr schöner Berg, leicht, eine gute Tour um sich für den Sommer zu aklimatisieren. Es waren sehr gute Verhältnisse, knirschender guter Trittschnee, keine Schneeschuhe notwendig.
Alleine am Gipfel!! (unglaublich am Breithorn!!:)) )

provided by: Radu Naiu
2009/06/02
Breithorn - 4161 m (11.09.2009)

Breithornbesteigung der "Alpenfreunde aus der Augst" - Arno, Axel, Detlev u. Andy- am 11.09.2009 bei schlechten Wetterverhältnissen.


Auf dem Breithorngipfel - Sicht gleich Null




v.l.n.r. - Axel, Arno u. Detlev



Breithorn vom Gornergrat




provided by: Detlev Merzbach
2009/02/21
Allein auf dem Breithorngipfel! (01.07.2007)
ascent description

Nachdem ich 2002 als Pflichttest für die geplante Matterhornbesteigung bereits die halbe Breithorntraversierung im Eiltempo absolvieren musste (Abstieg in Gipfelfalllinie in ca. 12 Minuten!),
wollte ich mir diesmal etwas mehr Zeit lassen...
Am Sonntag, dem 1.Juli 2007 nehme ich die erste (übervolle) Großraumkabine zum Klein Matterhorn, rutsche beim Aussteigen aus der Kabine auf Blankeis blöde aus (rechtes Knie blau!) und ziehe dann los Richtung Gipfel. Da wollen heute noch mehr hoch...
Ich kürze ab, weil ich „Hinterherlatschen“ hasse, gehe neben der Spur, weil der feste Schnee zum Glück noch hält. Da das zeitaufwendige Anseilen in der Gruppe entfällt, bin ich bald an der Spitze der ersten „Breithornaspiranten“ dieses Tages.
Die Sonne lacht - blauer Himmel – die Orientierung problemlos. Auch die Kondition ist gut, obwohl ich erst am Vortag (aus Berlin kommend) in Zermatt eingetroffen bin. Schnurgerade und monoton zieht sich der erste Teil des Anstiegs dahin. Dann folgt eine Rechtskurve, es wird etwas steiler, die Steigeisen sind nützlich. Jetzt kann ich auch die nachfolgenden Seilschaften sehen: Einem Lindwurm gleich ziehen sie bedächtig Schritt für Schritt nach oben. Es sind viele.
Kurz nach 9 Uhr stehe ich auf dem Gipfel, genieße die grandiose Aussicht auf „meine“ 4000er, die ich in den Jahren zuvor besteigen konnte. Das Wetter hält. Abstieg unproblematisch.
2008 werde ich wieder in Zermatt sein.





Erich Wangerin auf dem Gipfel

provided by: Erich Wangerin
2007/10/05
Breithorn (9.7.2006)
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Um 5 Uhr vom Rifugio delle Guide del Cervino auf dem Plateu Rosa losmarschiert. Fantastische Schneebedingungen, relativ milde Temperatur. Problemloser Aufstieg. Mein erster Viertausender am Tag der WM-Finale!

provided by: Alessandro Del Ponte
2006/10/13
Normalroute mit Schneeschuhen (Alleingang) (2005-12-21)
ascent description

Route / Schwierigkeitsgrad:

Klein Matterhorn - P.3795m (Breithornplateau) - Breithornpass - Breithorn - Breithornlücke - Breithorn Mittelgipfel (4159m) - Breithornlücke - Breithornpass - Klein Matterhorn. Schwierigkeitsgrad G2 (F) / Firn bis 35°.


Verhältnisse:

Mit Schneeschuhe bis auf 3980m zum Bergschrund an der Südflanke, anschliessend steiler über harten Firn mit Steigeisen auf den Gipfel. Bis zum nächsten grossen Schneefall weiterhin gut machbar. Trotzdem ist der Gipfel nichts für Sonntagsspaziergänger!


Besonderes:

Genügend warme Kleidung! Auf dem Gipfel starker Wind und minus 20°C! Siehe auch Beitrag Breithorn Mittelgipfel.


Gipfelaussicht nach Westen zum Dent d´Hérens (4171m), Matterhorn (4477,5m) und Dent Blanche (4357m).

provided by: Andrej Gerber
2005/12/23
"By-fair-means Solobegehung" (09.08.2004)
ascent description

Mein erster 4-tausender: Breithorn
"By-fair-means Solobegehung"

03:05 Uhr Start Campingplatz Zermatt 1590m
06:15 Uhr Gandegghütte 3020m
07:55 Uhr Plateau Rosa 3450m
08:50 Uhr Breithornplateau 3780m
10:15 Uhr Breithorn Gipfel 4165m
12:55 Uhr Gandegghütte 3020m
14:30 Uhr Campingplatz Zermatt 1590m

Wenn man keine großen Pausen einlegt, ist das Breithorn
im Ruhepuls unter 12 Stunden auch ohne Bergbahn zu machen.
Eine Modetour ist es allerdings nicht, da der langatmige Theodulgletscher nicht gerade das schönste Wandergebiet ist.





Blick vom Breithorngipfel zum Matterhorn

provided by: Jörg Lauber
2004/08/13
Breithorn, Normalweg (31.07.04)
ascent description

Gute bis sehr gute Verhältnisse am Samstag, den 31.07.2004 am Breithorn (Wallis) Normalweg gehabt:
Wegen der Nähe zur Seilbahn "Klein-Matterhorn" logischerweise sehr viele Besteiger unterwegs.
Steigeisen ratsam.
Spur nicht zu verfehlen.
Mittags sulzig.
Wer es sich erlauben kann geht sehr früh oder sehr spät (Vorsicht letzte Talfahrt) um den Menschenmengen auszuweichen...


Breithorn von der Skipiste am Klein-Matterhorn aus gesehen

provided by: Holger Wagensommer
2004/08/06
add (pictorial) comment/article
Photos
Brethorn seen from Feechopf. More photos/videos on http://www.rzeszutko.net and http://www.beyond-the-4000.com

provided by: Maciej Rzeszutko
2013/08/30

Westgipfel, Bild vom Mittelgipfel

provided by: Dieter Klein
2010/10/31

Start zur Breithorntraversierung

provided by: Erich Wangerin
2009/11/01

5.Juli 2009 - Abstieg vom Breithorngipfel

provided by: Erich Wangerin
2009/11/01

Breithornbesteigung am 24.8.09 bei herrlichem Wetter und ganz toller Sicht. An diesem Tag konnten wir sogar den Mont Blanc sehen.Für uns ein bleibendes Erlebnis. Regina & Frank.

provided by: Frank Schmieder
2009/09/15

Am Firnhang

provided by: Marcel Bernhardt
2008/07/08

Am Gipfel... Ich ( rechts )

provided by: Marcel Bernhardt
2008/07/08

Blick am Gipfel auf´s Matterhorn

provided by: Marcel Bernhardt
2008/07/08

Breithorn vom Gornergrat ca.1939

provided by: René Barth
2008/06/17

Breithorn im Jahre 1937

provided by: Dan McLaughlin
2008/01/30

Breithorn von der Gandegg-Hütte

provided by: Wilfried Röhnert
2007/09/18

Blick vom Breithorngipfel

provided by: Erich Wangerin
2007/09/03

Breithorngipfel vom Klein Matterhorn

provided by: Erich Wangerin
2007/09/03

Zumsteinspitze, Signalkuppe, Breithorn-Mittelgipfel und Pollux vom Breithorn

provided by: Tobias Eberlei
2007/06/20

Nordwand des Breithorns vom Gornergrat am 18.06.2007

provided by: Tobias Eberlei
2007/06/20

Monte Rosa bis Matterhorn vom Aufstieg zur Dent Blanche (aufgenommen am 25. August 2003)

provided by: Daniel Roth
2007/02/18

August 10, 2000: Gianluca Rossi (on the right) and me on the summit.

provided by: Fulvio Zuanni
2006/11/01

im Abstieg

provided by: Daniel Peters
2006/09/15

am Gipfelgrat

provided by: Daniel Peters
2006/09/15

im Aufstieg

provided by: Daniel Peters
2006/09/15

Wächte auf dem Breithorngrat

provided by: Simon Oehler
2006/09/14

Breithorn, Liskamm, Pollux und Castor vom Kleinen Matterhorn am 29.09.2002

provided by: Tobias Eberlei
2006/08/21


provided by: Zoltan Csaba Bedo
2006/08/20

Monte Rosa gruppe vom Westlichen Breithorn gipfel

provided by: Davide Forni
2006/03/09


provided by: Rolf Mottmann
2005/10/01

Breithorn vom Kleinen Matterhorn (22.07.2005)

provided by: Frank Hunger
2005/08/17


provided by: Matthias H.
2004/10/07


provided by: Helmut Maderbacher
2004/04/28
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