Viertausender der Alpen

The Fourthousanders of the Alps
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  Mönch (4107 m)  
  Bernese Oberland  
Photo © 4000er.de
First Climbed 15.8.1857
Christian Almer, Sigismund Porges, Ulrich Kaufmann, Christian Kaufmann
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GPS-Coordinate 7.99744° ö.L. /46.5584° n.B. (WGS84) more details
Standard Route(s) South-East ridge  
Difficulty AD-, II
Starting Point Mönchsjoch Hut (3657 m)
Grindelwald (1034 m)
Other Route(s) South-West ridge  
Difficulty AD-, III
Starting Point Mönchsjoch Hut (3657 m)
Grindelwald (1034 m)
Nollen Route
Difficulty S, 65°
Starting Point Guggi Hut (2791 m)
Grindelwald (1034 m)
Guide Book(s) Hochtouren Berner Alpen  
Ueli Mosimann

Berner Alpen  
Werner Munter, Margrit Munter

Guide des Alpes bernoises  
Ueli Mosimann

Bernese Oberland  
Les Swindin
 
Map(s) SLK 5004
Composite Berner Oberland
National Map of Switzerland, 1:50000

SLK 1249
Finsteraarhorn
National Map of Switzerland, 1:25000
User comments Mönch, Eigenführung, mein 16. Viertausender (13.07.2013)
ascent description

Teilnehmer: Jogi, Martin, Olli, Joe

Teil 1: siehe Mönch (4.099m), 13.07.2013
Teil 2: siehe Jungfrau (4.158m), 14.07.2013

TEIL 1: MÖNCH (4.099m):
1. Tag (12.07.2013), Fahrgemeinschaft nach Grindelwald-Grund – Bergstation Männlichen – Gasthaus „Grindelwaldblick“:
Nachdem meine drei Bergfreunde Jogi, Martin, Olli und ich uns zum Mittagessen getroffen haben, starten wir um 12:00 Uhr und fahren gemeinsam zur Talstation der „Gondelbahn Männlichen“ in Grindelwald-Grund (944m) im Berner Oberland in der Schweiz.
Die Vorfreude steigt, als der erste Blick auf die Jungfrau frei wird.


Der erste Blick auf die Jungfrau (4.159m)

Wir treffen 15 Minuten vor Abfahrt der letzten Gondel ein und müssen uns beim Umziehen beeilen, sodass wir gerade noch rechtzeitig um 16:58 Uhr in einer der letzten Gondeln Platz nehmen.
Nach ca. 30 Minuten starten wir mit wolkenverhangenem Blick auf das Dreigestirn Eiger-Mönch-Jungfrau von der Bergstation Männlichen in Richtung „kleine Scheidegg“ (2.061m), wo wir im „Gasthaus Grindelwaldblick“ übernachten.


Joe, Jogi, Olli und Martin (v.l.n.r.) an der Bergstation Männlichen



Olli und Martin machen es sich auf der Terrasse vor dem „Grindelwaldblick“ bequem

Am Abend reißen dann die Wolken glücklicherweise doch noch auf und lassen den Blick auf Eiger (3.970m) und unsere 2 Gipfelziele Mönch (4.099m) und Jungfrau (4.159m) frei.


Eiger (3.970m), Mönch (4.099m) und Jungfrau (4.159m) v.l.n.r.

2. Tag (13.07.), Gasthaus „Grindelwaldblick“ – kleine Scheidegg (2.061m) – Jungfraujoch (3.471m) – Mönch (4.099m) – Mönchsjochhütte (3.657m):
Nach einer für mich sehr unruhigen Nacht stehen wir um 06:30 Uhr auf und sind um 07:00 Uhr mit gepackten Rücksäcken beim Frühstück. Gegen 07:45 Uhr marschieren wir hinüber zur Zahnradbahnstation „kleine Scheidegg“ und fahren auf zum Jungfraujoch.


Martin, Olli, Jogi und Joe vor Jungfrau und Silberhorn



Sphinx-Observatorium auf dem Jungfraujoch zwischen unseren Zielen Mönch und Jungfrau

Unterwegs macht die Jungfraubahn noch Zwischenstation bei den Tunnelstationen Eigerwand (2.864m) und Eismeer (3.158m).


Tunnelstation Eigerwand (2.864m) mit Blick auf die „kleine Scheidegg“

Auf dem Jungfraujoch haben wir bei herrlichem Sonnenschein einen freien Blick auf unser morgiges Ziel Aletschgletscher, Rottalsattel und Jungfrau.


Olli, Joe, Martin und Jogi vor der Jungfrau

Um 09:30 Uhr starten wir am Jungfraujoch und sind ca. 30 Minuten später am Südostsporn, auf welchem es mit gut sichtbaren Steigspuren aufwärts Richtung Mönch geht.


Joe vor dem Südostsporn hoch zum Mönch

Wiederum 30 Minuten später legen wir vor dem ersten Schneefeld dann die Steigeisen an.


Joe und Jogi beim Anlegen der Steigeisen

Auf dem Grat Richtung Mönchsgipfel haben wir bei Plusgraden mächtig zu schwitzen. Bei diesen Temperaturen haben außer Martin alle zu kämpfen.
• Jogi steckt wie bei jeder ersten Tour im Jahr die Höhe in den Knochen, was sich in der nächsten Nacht (siehe Jungfraubericht) noch verschlechtern sollte.
• Olli hatte vor 2 Wochen einen Muskelfaserriss im Oberschenkel, welcher ihn beim Rückmarsch mächtig zwickt.
• Ich selbst bin leider auch nicht so gut vorbereitet wie die Jahre zuvor. Nach einer unruhigen Nacht bin ich heute nicht gut drauf und die 5kg Übergewicht (gegenüber letztem Jahr) machen sich bemerkbar.
Trotzdem oder gerade deswegen bleibt immer wieder genügend Zeit, die umliegende Bergwelt zu bewundern.


Auf dem Mönchsgrat mit Blick auf die Fischerhörner, Groß Grünhorn, Schreckhorn, Lauteraarhorn und Finsteraarhorn hinter Groß Fischerhorn

Auf dem Weg zum Gipfel müssen einige einfache Kletterstellen mit guten Griffmöglichkeiten überwunden werden. Es geht recht Steil immer dem Grat des Sporns entlang.


Martin, Olli und Jogi am Steilen Sporn nach einer Kletterstelle. In der Tiefe der Aletschgletscher mit planiertem Weg vom Jungfraujoch zur Mönchsjochhütte



Grat vor der letzten Kletterstelle



Joe, Jogi und Olli



Grat zum Mönch



Gipfelgrat zum Mönch, links Jungfrau und rechts der Eiger

Um 11:30 Uhr erreichen wir überglücklich nach gut 2h den Gipfel des Mönch, was bei der starken Sonneneinstrahlung und des ca. 30-40° steilen Grates ein schweißtreibendes Unterfangen war.


Joe, Jogi, Olli und Martin auf dem Gipfel des Mönch

Bevor wir uns auf den Rückweg machen, genießen wir bei einer kurzen Rast die großartige Rundumsicht auf die weiteren 4000er des Berner Oberlandes.


Eiger, Schreckhorn, Lauteraarhorn, Finsteraarhorn, Groß Grünhorn

Beim Blick auf den Rückweg zeigt sich die Wächte auf dem Gipfelgrat von ihrer gefährlichen Seite. Hier ist durch genügend Abstand Vorsicht geboten vor einer abbrechenden Kante !


Vorsicht vor der Wächte am Gipfelgrat

Nach insgesamt 4h erreichen wir gegen 13:30 Uhr die Mönchsjochhütte.


Kurz vor der Mönchsjochhütte

provided by: Joachim Schreck
2014/01/03
Mönch - Südostgrad (12.08.2013)
ascent description

Übernachtung in der Mönchjochshütte.


Aufstehen gegen 8.00 Uhr.
Alle anderen waren schon weg...
Gemütliches Frühstück.

Am Treffpunkt wartet um 9.15 Uhr der Bergführer am Abzweig zum Ostgrad an der Fahnenstange.



Der Aufsteig geht über Fels und Firngrade mit kurzen Kletterpassagen. (II)

Über einen schmalen Gipfrelgrad führt die letzte Etappe dann zum Gipfel.
Aufstiegsdauer 2h.
Laut schweizer Bergführer recht zügig.


Der schmale Gipfelgrad

Der Gipfel selber ist ebenfals recht klein und an diesem Tage pfiffen ungemütliche starke Windböhen darüber hinweg.

Eigentlich waren nicht viele Bergsteiger am Wege.

Für den Abstieg brauchten wir 1,5 h auf dem selben Wege.

Superschöne Tour !!!

provided by: Tom Werner
2013/12/02
Mönch - Normalweg Ostgrat-Südarm (09.09.2011)
ascent description

Zunächst ging es auf dem planierten Gletscherwanderweg Richtung Mönchsjochhütte bis zur Schweizerfahne am Wegesrand. Zum Fuß des Ostgrat-Südarms und weiter erst Pfadspuren folgend über Schutt, wenig später einen ersten Felsaufschwung erklimmend am Regenmesser vorbei. Hier verengt sich der Rücken zum Grat, wodurch der Fels zwar fest und gut zu klettern, aber auch etwas ausgesetzter wird. Die Schwierigkeiten bewegen sich maximal im oberen II, allerdings waren selbst um 11 Uhr schattige Stellen noch mit Wassereis überzogen, was die Suche nach sicheren Tritten und Griffen ein paarmal erschwerte.


In den Felsen oberhalb des Regenmessers. Deutlich ist das Resteis zu erkennen.

Diesem Abschnitt folgen dann abwechselnd ein erstes Firngratstück, weitere Felsen (I) bei Pt. 3887, erneut ein kurzes aber schmales Firngrätchen und schließlich die letzte Felspassage (II, Sicherungsstange). Hiernach gewinnt man über einen kurzen aber recht steilen Firnhang (Sicherungsstangen) den fast horizontal gen West verlaufenden Gipfelgrat. Dieser präsentiert sich äußerst ausgesetzt und teils gefährlich überwechtet. Konzentrierten Schrittes erreichen wir so in rund 2:45 Stunden den Gipfel des Mönch (4107m), seines Zeichens Zentrum des Berner Dreigestirns.


Blick vom Gipfel zurück: Firngrat mit \"Tiefgang\".

Erstens stürmte es ziemlich dort oben und zweitens war das kleine Gipfelplateau fast schon zu gut besucht, wodurch die Gipfelrast eher kurz ausfiel. Auch andere - langsamere - Seilschaften formierten sich bereits zum Abstieg, so dass etwas Beeilung angeraten war. Allerdings ließen wir noch einem tessiner Sologänger (Ciao, Giovanni! ), welcher uns schon im Aufstieg beeindruckt hatte, den Vortritt und gingen dann als nächste, da ebenfalls seilfrei unterwegs.
Im weichen Schnee aufmerksam der Spur folgend, die Felspassagen auf bekannter Route und nun auch eisfrei genüsslich abgeklettert, verlief der Rückweg völlig problemlos. Zurück am Fuße des Berges gönnten wir uns schließlich eine ausgiebige Pause mit Gerstensaft und Sonnenschein, bevor - in Vorfreude auf eine weitere schöne *Tour anderntags - die Mönchsjochhütte (3650m) oberhalb des Obers Mönchsjochs (3627m) angesteuert wurde.

provided by: Wolf Stein
2013/08/30
Mönch im Januar 2013 (08.01.2013)



Panorama Südseite Mönch



Panorama Ausblick vom Südostsporn des Mönch

provided by: Christian Nestler
2013/01/26
Unser erster 4000er (16.08.2011)

Bei schönstem Wetter haben wir am 16.08.2011 den Mönch als unseren ersten 4000er bestiegen.
Es war eine tolle Tour und die Aussicht am Gipfel wunderschön. Das war sicher nicht unser letzter 4000er! :-)


Blick vom Gipfel



beim Abstieg

provided by: Lisa Rie
2011/08/23
Mönch (05.09.2009)
ascent description

Ein herrlich sonniger Samstag Anfang September. Bei einem "Seilbahn 4000er" wie dem Mönch befürchtet man natürlich einen völlig überfüllten Normalweg, zumal wenn man nicht früh ab Mönchsjochhütte loslegt, sondern erst gegen 9.00 Uhr mit der Jungfraubahn am Fuss des Berges eintrifft.

Dann das Erstaunliche: es ist nur eine Seilschaft vor uns. Ich bin mit dem Grindelwalder Bergührer Andreas Abegglen unterwegs, und wir schaffen es, die Seilschaft vor uns zu überholen.

Der Gipfelgrat präsentiert sich uns dann wunderbar: Es hat in der Nacht geschneit und so ist keine Spur zu sehen! So kommt auf dem Seilbahn 4000er tatsächlich ein wenig Erstbesteigungs-Feeling auf. Im wahrsten Sinne des Wortes traumhaft!



Mönch Gipfelgrat am 05.09.2009

provided by: Andreas Boden
2010/05/07
Mönch (9-08-2008)

I with Chris on the Mönch peak



provided by: Wojciech Walczyk
2009/12/27
Mönch (28.06.2008)
ascent description

Am 28.06.2008 Bestieg die Bergrettung Fontanella mit allen 19 Teilnehmern den Mönch.Traumhaftes Wetter, kein Wind, gute Fernsicht,...was will man mehr!Einfach Genial


Bergrettung Fontanella mit 19 Mann auf dem Gipfel des Mönchs

provided by: Karl-Heinz Martin
2008/07/08
Der Mönch, ein Spaziergang (2007-09-20)
ascent description

Teil 2: Der Mönch, ein Spaziergang

Nach der konditionellen "tour de force" am Vortag zum Hinter Fiescherhorn ging es über den Normalweg (Südarm vom Ostgrat) auf den Mönch. Ausschlafen bis 7 und langes Frühstück, kurzer Zustieg, angenehme Kletterei (II) und ein interessanter Grat (für meine Verhältnisse schmal) ließen die Tour als Spaziergang erscheinen. Nur der Grat stellt Anforderungen an den Kopf und die Trittsicherheit. Die Bedingungen optimal. Ohne Spur auf dem Grat ist der Normalweg sicher eine Nuance interessanter.


Der Weg zum Gipfel -- ein schmaler Grat

provided by: Oliver Biermann
2007/10/04
Normalroute SW-Grat (Alleingang) (2005-05-11)
ascent description

Route / Schwierigkeit:

Mönchsjochhütte - OSO Grat - P.3887m - Östl. Vorgipfel - Gipfel - Mönchsjochhütte - Jungfraujoch. Schwierigkeitsgrat G 3 (PD) / Fels II.


Verhältnisse:

Optimale Bedingungen! Nirgens Eis, fast nur griffiger Trittschnee. Die felsigen Partien sind gut erkletterbar und ebenfalls nicht eisig, im Abstieg können die meisten in steilem Firn umgangen werden. Am obersten Gipfelgrat auf Wächten achten (Spur genug tief legen)!


Besonderes:

Eine Stunde später als vorgesehen wegen morgentlichem Sturm gestartet, am Gipfel bei herrlicher Fernsicht dann nahezu windstill! Einfach herrlich alleine auf dem Mönch! Übliche Hochtourenausrüstung genügt, Schwindelfreiheit auf dem ausgesetzten Grat erforderlich :-)


Gipfelaussicht über den Gipfelgrat zum Finsteraarhorn (4273,9m) und dem gestern bestiegenen Hinter Fiescherhorn (4025m).

provided by: Andrej Gerber
2005/12/09
Nollen (10.06.2004)
ascent description

Von der Guggihütte auf das Mönchsplateau. Normalerweise geht es über Geröll und Felsen aber durch die ab 2500m immer noch überduchschnittlichen Schneehöhen für diesen Juni konnten wir alles in leider nicht ganz durchgefrorenem und so nicht immer tragendem Schnee gerade hinauf. Ab dem Mönchsplateau über ein Grat bis unter den Eiswulst, der Nollen genannt wird. Hier zwei bis drei Seillängen Blankeis. Wobei die erste Seillänge die steilste ist und laut Führer 60° hat. Uns erschien es teilweise etwas steiler. Eisschrauben und zwei Eisgeräte sind auf jeden Fall nötig. Nach dem Nollen zunächst flach, dann einen Firnhang mit ca. 45° hoch, der bei uns zum Schluss eisig aber unschwierig war, bis auf den Südwestgrat. Bei weniger Schnee erreicht man diesen laut Führer über die rechten Felsen. Auf dem flachen Grat, leicht in kurzer Zeit auf den Gipfel des Mönch.


Kurz vor dem Nollen



Mönch von der Kleinen Scheidegg

provided by: Markus Disch
2004/06/11
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Photos
21.8.2013 Traumhafte Bedingungen auf dem Mönch

provided by: Bruno Weise
2013/08/22

On the South-West Ridge of the Mönch (1995)

provided by: Hans Wennerström
2010/05/10

Aufstieg am Mönch über den \"Nollen\" am 17.07.1996

provided by: Michael Wiegand
2009/02/03

nollen - right after the difficult section.

provided by: Michal Rajski
2008/05/21

nollen

provided by: Michal Rajski
2008/05/21

On the top: looking at Jungfrau

provided by: Marco Gomez
2008/02/12

Mönch, vom Mittellegigrat (Eiger) aus gesehen

provided by: Helmut Maderbacher
2007/11/28

Auf dem höchsten Punkt mit Blick auf den scharfen SO-Grat, der sich im Licht verliert.

provided by: Daniel Roth
2007/09/23

July 30, 2005: Ludovico Giovannucci on the summit.

provided by: Fulvio Zuanni
2006/10/16

July 30, 2005: Monch from the side of Jungfrau.

provided by: Fulvio Zuanni
2006/10/16

Blick auf Jungfraujoch, Eiger und Mönch (während des Aufstiegs zur Jungfrau, April 2006)

provided by: Helmut Maderbacher
2006/09/01


provided by: Helmut Maderbacher
2004/04/29
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