Viertausender der Alpen

The Fourthousanders of the Alps
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  Allalinhorn (4027 m)  
  Valais Alps  
Photo © 4000er.de
First Climbed 28.8.1856
Franz-Josef Andenmatten, E.L. Ames, Imseng
more details
GPS-Coordinate 7.89453° ö.L. /46.046° n.B. (WGS84) more details
Standard Route(s) West flank  
Difficulty F
Starting Point Mittelallalin (3460 m)
Saas Fee (1803 m)
Other Route(s) North-East ridge  
Difficulty AD, II
Starting Point Britannia Hut (3030 m)
Saas Fee (1803 m)
Guide Book(s) Hochtouren im Wallis  
Hermann Biner

Walliser Alpen  
Michael Waeber

Guide du Valais  
Hermann Biner

Valais Alps East  
Lindsay Griffin
 
Map(s) SLK 5006
Composite Matterhorn-Mischabel
National Map of Switzerland, 1:50000

SLK 1328
Randa
National Map of Switzerland, 1:25000
User comments Allalinhorn - 11/08/2013 (11/08/2013)

More photos/videos on http://www.rzeszutko.net
Album photo of a person fascinated by the high mountain

See also
http://www.beyond-the-4000.com or
http://www.au-dela-des-4000.com


Allalinhorn seen from Mittelallalin.



Saas-Fee valley from the normal route of Allalinhorn.



Normal route of Allalinhorn.



Crossing crevasse on the normal route.



Last steps before the summit of Allalinhorn.



Summit of Allalinhorn 4027m.



Feejoch, Feechopf and Alphubel seen from the summit of Allalinhorn.



Descent from the summit ridge of Allalinhorn.



Allalinhorn 4027m.



Allalinhorn seen from the rocky edge leading to Feechopf (and Alphubel).

provided by: Maciej Rzeszutko
2013/08/29
Allalinhorn, 4000er Training mit dem DAV-Summit, mein 3. Viertausender (06.07.2006)
ascent description

Teilnehmer: DAV, Knut und Joe

Teil 1: siehe Breithorn (4.164m), 04.07.2006
Teil 2: Allalinhorn (4.027m), 06.07.2006

Knut und ich haben uns beim DAV Summit für ein Hochtourentraining im Wallis angemeldet, welche neben einer Basisausbildung auf dem Theodulgletscher auch die Besteigung von Breithorn (4.164m), Allalinhorn (4.027m) und Strahlhorn (4.190m) beinhaltet.

Teil 1:
1.-3. Tag (02.-04.07.2006) siehe Bericht unter Breithorn.

TEIL 2: ALLALINHORN (4.027m):
4. Tag (05.07.2006), Gandegghütte – Unterer Theodulgletscher – Herbriggen:
Heute lassen wir es langsam angehen. Auf dem unteren Theodulgletscher steht Spaltenbergung auf dem Programm.



Wer steckt denn da tief in der Spalte drin und...



...wird von uns gerettet. Zum Glück nur Training und das Leichtgewicht Knut :-)

Nach dem ganztägigen Aufbautraining auf dem Theodulgletscher fahren wir wieder ins Tal und mit dem Taxi weiter zu unserem Hotel Bergfreund nach Herbriggen.

5. Tag (06.07.), Allalinhorn (4.027m) – Feegletscher – Britanniahütte (3.030m):
Nach einer langen Nacht haben wir einen sehr späten Transfer nach Saas Fee. Mit der Alpinmetro geht es weiter auf 3.550m.



Alpinmetro

Wir sind erst um ca. 10:45 Uhr auf der Skipiste Richtung Feegletscher. Die Route führt im ersten drittel über eben diese Skipisten, wo ich mich als Bergsteiger im Hochgebirge etwas deplaziert fühle.


Knut und ich mit Bergführer und weiteren Teilnehmern

Erst auf den letzten paar hundert Meter wird es hochalpin. Trotz des schlechten Wetters mit Nebel und leichtem Schneefall ist aufgrund der leichten Erreichbarkeit durch die Metroalpin viel Betrieb auf dem Feegletscher Richtung Allalinhorn.


Viel Betrieb auf dem Feegletscher

Nach gut 1¾ Stunden stehen wir bereits auf dem Gipfel des Allalinhorn.


Knut und ich auf dem Gipfel des Allalinhorns

Nun geht es weiter über den Hohlaubgletscher zur Britanniahütte, von der wir am nächsten Tag zum Strahlhorn wollen. Knut fühlt sich anderntags Tag nicht wohl und bleibt auf der Britanniahütte, was ein weiterer Teilnehmer ebenfalls hätte tun sollen. Leider macht bei der Tour aufs Strahlhorn eben dieser schlapp, weshalb wir am Adlerpaß umkehren müssen (den Gipfel des Strahlhorns erreiche ich trotzdem bei einer späteren Tour im Jahr 2011).
Wir erreichen auf dem Rückweg gerade noch die letzte Gondel des Tages und fahren ab ins Tal. Am nächsten Tag geht es mit dem Zug wieder nach Hause.


provided by: Joachim Schreck
2013/01/21
Allalinhorn News 06/2012 (22.06.2012)
ascent description

Aktuelle Infos die in den anderen Berichten nicht stehen:
22.06.12: Normalweg begangen, unterm Gipfel jedoch die steile Flanke gewählt, scheint mir schöner als der Normalanstieg. Seil 20m sollte reichen!
23.06.12: Hohllaubgrat über Metro-Alpin Tunnelausstieg:
Wichtig: Die Seilbahn "Feekinn" fährt erst ab 8:30 !!!
Die Kasse macht erst 5minuten vorher auf, wer
also in der ersten Gondel sitzen will, muss früh
da sein!
Dem Personal an der Talstation der METRO ALPIN Bescheid sagen, sonst hält die Bahn nicht! Umkehr nach Ausstieg nicht möglich (nur Abstieg zur Britannia Spalten!)

Zeitbedarf: Wir haben 4,5h rauf und 1,5 runter zur Metro Bergstation gebraucht, schafft man also trotzdem vor der letzten Talfahrt um 4Uhr.
Aktuell:
http://www.saas-fee.ch/de/bergbahnen-de/sommer-fahrplaene

Seil 50m reicht für kpl. Durchsteigen der Kletterstelle am Gipfel in 3er Gruppe. ein paar Exen sind von Vorteil! Letzter Sicherungspunkt: Gipfelschneefeld schon sichtbar!

provided by: Herbert Kahlberg
2012/06/30
Allalinhorn, Alphubel und Strahlhorn in 3 Tagen (Teil I - Allalinhorn) (2011-08-11)
ascent description

Nach einem sehr verregneten Sommer mit instabiler Wetterlage in mehr oder weniger dem gesamten Alpenraum versprach der Wetterbericht im August 2011 endlich eine deutliche Besserung. Und so reisten wir (Marc, Petro und ich) am Mittwoch nachmittag (2011-08-10) mit dem Wagen nach Saas Fee.

Nach einer kurzen Nacht standen wir morgens an der Talstation und fuhren mit der Bahn hoch zur Talstation Allalin. Zusammen mit einem großen Pulk von Menschen, bestehend aus wilden Skifahrern, eifrigen Bergsteigern sowie fotografierfreudigen Touristen verließen wir den Metro Express.




Allalinhorn mit dem Hohlaubgrat (links) sowie rechts der Feechopf (aufgenommen von der Bergstation Allalin)

Das Wetter war traumhaft, keine Wolke war am Himmel zu sehen und bereits am Morgen war es sehr sehr warm. Nach einer kurzen Frühstückspause folgten wir über der Skipiste den ganzen anderen Menschenmassen, welche sich das Ziel "Allalinhorn" ausgesucht hatten. Nach Verlassen der Skipiste legten wir unsere Gurte und Steigeisen an und führten den Aufstieg fort. Schnee gab es hier oben noch genug, die meisten Spalten waren begraben unter den vielen Schneemassen des letzten Winters und die Spur ähnelte eher einem Trampelpfad von Rindern, die täglich zu ihrer Wasserstelle pilgern. So brauchten wir wenigstens nicht lange zu suchen und folgten dem zunehmend steiler werdenen Pfad hoch zum Feejoch.







Aufstieg zum Feejoch, dem Massentourismus folgend

Die Verhältnisse waren gut und auf dem Weg kamen wir leicht voran. Die Schneebrücken schienen noch recht kompakt zu sein und trugen gut. Der Weg führte vorbei unter einem größeren Bergschrund. Hier sollte man (gerade zur Mittagszeit) etwas zügiger voranschreiten. Wie wir tags darauf feststellen mussten, brechen in diesem Bereich schnell mal ein paar Eisblöcke von oben ab.

Mit Erreichen des Feejochs hat man die erste Hürde überwunden. Das großen Plateau lädt zu einer kurzen Verschnaufspause ein, denn danach kommen noch weitere 200 Hm im steilen Aufstieg.

Mit der herrlichen Panoramakulisse (Mont Blanc, Matterhorn, Breithorn) im Rücken ging es nun weiter im Zickzack auf den Gipfel, welchen wir nach ca. 30 Minuten erreichten.


Vom Feejoch weiter hoch zum Allalinhorn

Der Gipfel besteht aus einem langen, ca. 3-4 m breiten Grat, teils Schnee, teils Fels. Bei mehreren 100 Gipfelstürmern kann es hier natürlich schnell eng werden. Nein, das Gipfelkreuz berühren wollten wir nun wirklich nicht, denn auf die Zeitverschwendung für's Anstellen verzichteten wir.


Marc und Petro auf dem Gipfel (Allalinhorn)

Also schnell noch ein paar Fotos machen und dann die Lage auskundschaften, wie es nun weitergeht. Nach kurzen Überlegungen entschieden wir uns, den Hohlaubgrat zur Britannia-Hütte hinabzusteigen.

Der Hohlaubgrat, welcher eigentlich bevorzugt in umgekehrter Richtung aus bestiegen wird, war bereits leer. Nur noch in der letzten Schlüsselstelle (30m langer Felsriegel unterhalb des Gipfels) befand sich eine größere Seilschaft. Somit war für uns klar, dass wir den Abstieg recht zügig mit wenig Gegenverkehr schaffen könnten.




Stefan beim Auskundschaften des Felsriegels unterhalb des Gipfels

Um den Felsriegel zu passieren, konnten wir uns vom oberesten Fels Abseilen. Ein Bohrhaken war vorhanden und recht schnell passierten wir die kanpp 30 m nach unten, vorbei an der letzten Bergsteigertruppe, die den Hohlaubgrat von unten bestiegen hatte.

Wenn diese Route aufwärts bestiegen wird, dürfte es sich hierbei um Kletterei im 2. Grad handeln. Es gibt vereinzelte Haken, welche mehr oder weniger solide aussehen.

Und diese Kletterstelle wird dann sicherlich auch zu einer zeitintensiven Engstelle werden, denn der Grat am Einstieg ist sehr schmal und bei einem Massenlauf kann man sicherlich mal schnell eine Stunde oder länger warten.


Abseilstelle im oberen Felsriegel des Hohlaubgrates



Stefan beim Abseilen im oberen Felsriegel des Hohlaubgrates



Gegenverkehr im oberen Felsriegel des Hohlaubgrates

Der Abstieg über den Hohlaubgrat ist ein abwechslungsreiches Erlebnis. Auf dem schlanken Grat hat man im Abstieg eine herrliche Aussicht auf den rechts liegenden Allalingletscher und links den Hohlaubgletscher.

Die Mittagssonne weichte den Schnee schnell aus und so verwandelte sich der harte Firn und immer weicher werdenden Schnee.


Abstieg über den Hohlaubgrat zur Britanniahütte

Beim Abstieg ließen wir uns Zeit, wir spürten den kurzen Schlaf und die fehlende Akklimatisierung. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir die aperen Stellen des Hohlaubgletschers, welche durch die zahlreichen Längsspalten im unteren Bereich gekennzeichnet war.

Der Hohlaubgletscher fliesst vom Allalinhorn aus in nordöstlicher Richtung und knickt dann auf ca. 3100m nach Osten ab. Im unteren Bereich des Knicks hat sich ein bizarres Geflecht großer und kleiner Spalten gebildet, welches man in einem Bogen umgehen sollte.




Ein Blick zurück zum Hohlaubgrat mit dem Allalinhorn im Hintergrund. Aufgenommen vom Hohlaubgletscher unterhalb der Britanniahütte

Die Britanniahütte befindet sich ca. 100m oberhalb des Hohlaubgletschers. Wenn man sich bereits am Gletscherrand befindet, ist die Hütte nicht zu sehen.

Beim Abstieg über den Hohlaubgletscher sollte man daher bereits frühzeitig den Ausstieg aus dem Gletscher suchen, damit man später eine leichtere Orientierung hat. Der Weg durch die Randkluft ist felsig, leicht ansteigend aber nicht schwierig. Steinmännchen erleichtern die Orientierung, so dass man schnell auf den richtigen Pfad hoch zur Hütte trifft.

Das ist dann der letzte Anstieg, der zu überwinden ist und man erreicht nach ca. 15 Minuten die Hütte.


Die letzten Meter hoch zur Britanniahütte. Unterhalb die Seitenmoränen des Hohlaubgletschers. Im Hintergrund das Strahlhorn (links) und Rimpfischhorn (rechts).

provided by: Stefan Strunk
2011/08/30
April-Besteigung (26.4.2011)
ascent description

Perfekte Bedingungen ermoeglichten den Gipfelsief mit Pickel und Steigeisen, ohne Schneeschuh-Benutzung. Grossartiges Erlebnis, in knapp 2 1/2Std. auf einem wunderbaren 4000er zu stehen!

provided by: Alessandro Del Ponte
2011/04/28
Allalinhorn (11.7.2009)
ascent description


provided by: Jan Voracek
2010/12/05
Mein erster 4000er (21.9.08)
ascent description

Mein erster 4000er – das Allalinhorn!

Schon so lange hatte ich mich auf diesen Tag gefreut. Mein Gotti hatte die Idee, mich auf das Allalinhorn mitzunehmen. Ich mag die Berge über alles. Ich wollte schon immer auf einen Viertausender und ich will immer höher steigen. Jetzt geht’s los! Am 21.09.2008 um 12 Uhr starteten wir. Wir waren vier Leute: François, Fabienne, Gotti und ich. Wir hatten die übliche Bergsteigerausrüstung dabei: Steigeisen, Klettergurt, 60m-Seil, Pickel, Brille, Kappe, Wanderschuhe und Handschuhe.
Das Wetter war schön, aber auch kalt. Der Einstieg war nicht so schwierig. Wir mussten zuerst etwa 200 Höhenmeter laufen und plötzlich standen wir vor einer Gletscherspalte. Die Eisbrücke darüber war nicht so stabil, deswegen mussten wir rüber springen. Der Abbruch des Gletschers war ziemlich gross. Die Gletscherspalte war 30 – 40m tief. Das war gefährlich! Mir war etwas mulmig im Magen. Zum Glück ging alles gut. Als wir weitere 100 Höhenmeter hoch gestiegen sind, mussten wir über den kalten Übergang gehen. Dort war es sehr kalt, -12 °C. Wir machten eine kurze Pause. Ich konnte mein Kinn fast nicht mehr bewegen. Die Luft war eisig kalt, aber das Allalinhorn stand schon vor mir. Nachdem wir wiederum weitere 100 Höhenmeter hochgestiegen sind, hatte mein Gotti einen Zuckerabfall. Ich klopfte ihr auf den Rücken und sagte: „Chom scho, Gotti, s’ esch nömme wiit.“ Aber ihr war ein wenig schwindlig und deshalb musste sie einen Schokoriegel essen. Dann war alles wieder gut und wir konnten das letzte Wegstück in Angriff nehmen. In rund fünf Minuten waren wir an der Kletterstelle, die jedoch einfach zu überwinden war. Inzwischen waren wir auf 4000 m.ü.m. Dort hatte es einen kleinen Platz. Von da aus mussten wir links auf den oberen Grat gehen. Und dann waren wir endlich oben auf dem Gipfel! Juhui! Dort machten wir viele Fotos. Es hatte viele Leute. Ich stand auf dem Sockel des Gipfelkreuzes vom Allalinhorn. Ich freute mich, weil ich oben war. François gratulierte mir. Die Aussicht war perfekt. Cool! Endlich geschafft! Als wir hinunter stiegen, assen wir nicht beim kleinen Platz, sondern an dem Platz, an dem mein Gotti einen Zuckerabfall hatte. Dort assen wir ein Picknick. Wir wanderten den gleichen weg zurück. Dann schossen wir die letzten Fotos. Als wir weiter liefen, stand ich auf meine Hose und stürzte. Puff! Machte es! Aber es ist nichts passiert und wir marschierten wieder an der Gletscherspalte vorbei, sprangen drüber und gelangten so wieder zum Ausgangspunkt.
Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen und es war ein tolles Erlebnis. Das war mein erster 4000er. Dies hatte ich mir schon lange gewünscht.



Geschafft! Mein erster 4000er!



Mein Team

provided by: Yannick Gloggner
2009/10/30
Allalinhorn (4027m) im Alleingang (11.08.2009)
ascent description

Es wird immer wieder und ich glaube zu Recht diskutiert, ob Hochtouren im Alleingang sicherheitstechnisch zu verantworten sind oder nicht. Ich denke, auf diese Frage gibt es keine endgültige Antwort, es hängt immer von der Person (Wissen und Erfahrung), der Ausrüstung und vor allem den konkreten spezifischen Bedingungen am betreffenden Berg ab, ob ein Alleingang zu verantworten ist.....

Mit solchen Gedanken im Hinterkopf fuhr ich also mit der ersten Bahn zur Station "Mittel Allalin" - über meine Erfahrungen und Ausrüstung wusste ich bescheid, die Bedingungen (Wetter, Schnee, Spaltenzonen, eventuelle Aufstiegsspuren) sind ganz konkret erst am Berg sichtbar.

Und was soll ich sagen - gelohnt hat es sich in jedem Fall. Abweichend vom eigentlichen Normalweg, welcher erst nach rechts auf den Gletscher und dann über einige wirklich große Spalten gerade nach oben zum Feejoch führt (den hätte ich vermutlich angesichts der Spalten im nicht angeseilten Zustand nicht genommen), gab es eine schon oft benutzte "Trasse" (in diesen Tagen offensichtlich der neue "Normalweg"), welche direkt unterhalt der Allalinhorn-Flanke (also links am Berg) oberhalb des weithin sichtbaren Gletscherabbruches auf direktem Weg zum Feejoch führt. Die einzige Schwierigkeit hier ist die Querung des steilen Firnfeldes direkt über dem Gletscherabbruch (ca 45°) - meist ist der Weg aber hier wohl schon von vielen Füssen gespurt und daher recht wenig heikel......

Am Feejoch angekommen ging es noch mäßig steil in Serpentinen zum Schnee-Gipfelgrat und dann war`s geschafft - und da ich mich zum Glück etwas beeilt hatte, waren wir anfangs auch nur mit 5 Personen auf dem Gipfel - Gelegenheit also, sich an der strahlenden Sonne zu wärmen, den Blick schweifen zu lassen und die Wunder der Bergwelt in Ruhe zu genießen - das Allalinhorn bietet einen phantastischen Ausblick auf die Walliser Bergwelt - nur der Blick in Richtung Saa Fee ist aufgrund des zerschundenenen Berghanges (Skipisten und Lifte allerorten) recht unschön....

Bei Ankunft der ersten größeren Gruppe (eng wurde es plötzlich am Gipfel) räumte ich das Feld und begann den Abstieg auf dem gleichen Weg, auf dem mir nun recht viele meist von Bergführern geführten Gruppen begegneten - wobei ich mir beim Betrachten mancher zahlenden Gäste schon die Frage stellte, ob man aus finanziellen Gründen denn nun wirklich jede Person, welche dies wünscht, auf einen 4000er bringen muss...

Zum Thema Gletscherspalten am Allalin: Auf dem eigentlichen Normalweg unangeseilt eventuell eine durchaus nicht ungefährliche Angelegenheit - auf dem von mir beschriebenen anderen Weg waren nur sehr wenige komplett mit festem Schnee verfüllte Spalten sichtbar (also mit Erfahrung und entsprechender Ausrüstung solo machbar, denke ich...). Auffallend war jedoch, dass alle Seilschaften den ganzen Weg (auch das steile Stück) komplett angeseilt gingen - bezüglich eventuell möglicher Mitreissunfälle beim Abrutschen/Stürzen auch nicht ungefährlich.

Und zum Schluss noch einkleiner Tipp: Gehen an einem Wochentag und sehr frühes Losgehen (und schnelles Vorankommen) kann das oft beschriebene Gefühl des "Massenbergsteigens" verhindern und einige sehr ruhig-besinnliche Gipfelminuten ermöglichen.


Im Gipfelanstieg zum Allalinhorn

provided by: Stefan Sommer
2009/08/12
Allalinhorn Überschreitung (Hohlaub-Grat -- W-Flanke) (2007-08-06)
ascent description

Wir waren mit einer Hochtourengruppe des Kölner DAV unterwegs und so wählten wir die Route über den NE-Grat (Hohlaubgrat, ZS, II), um den eigenen Ansprüchen zu genügen.

Die Tour startete um 4.30 Uhr von der Britanniahütte (3030m). Der Weg führt von der Hütte 100m hinab auf den aperen Hohlaubgletscher. Der wird Richtung SE bis zu Schuttausläufer vom Hohlaubgrat überschritten. Ab hier mit Steigeisen in Serpentinen den Firngrat hoch bis zu einem Geröllstreifen auf 3520m. Bis hierhin gab es bis auf wenige Meter Blankeis keine alpinen Schwierigkeiten. Von der Hütte waren wir jetzt zwei Stunden unterwegs und legten unsere Frühstückspause ein. Auf den schmaler und steiler werdenden Gipfelgrat konnten wir schon die voran steigenden Seilschaften sehen, die sich an der der Kletterstelle vor dem Gipfel stauten. Hier werden wir uns gleich auch noch die Beine in den Bauch stehen und frieren.

Nach der kleinen Pause waren aber erst einmal durch die Sonne aufgewärmt und gut gelaunt. Ein kurzer Abstieg von 50m leitet den Gipfelaufschwung ein und wir sind schnell in der Schlage vor der Steilstufe. Die Kletterei ist mit drei neuen Bohrhaken und ältere Normalhaken und Eisenstangen gesichert und mit II bewertet. Ein versierter Bergsteiger steigt hier noch ohne Seil auf.

Die Schneeauflage und leicht vereiste Fels bereiten den meisten Alpinisten aber doch Probleme und auch die beobachtete Seilarbeit ist nicht immer schnell und effizient. Je nach Verkehr von der Britanniahütte und mit abseilenden Bergsteigern muss man 1,5 Stunden für diese 20 Meter kalkulieren. Diese Zeit und Geduld bringt in der dünnen Höhenluft nicht jeder mit und wir werden von Bergführern mit Gästen überholt. Gefährliche Momente entstehen, wenn die zwei Gäste am Schlappseil nachsteigen und mit Ihren Steigeisen nahe unserer Köpfe und Gesichter kraxeln. Auch im Gebirge ist man nicht vor Idioten sicher.

Nach der Felsstufe erreichen wir den Gipfel des Allalinhorn. Die vielen Bergsteiger von der Metro Alpin haben hier schon eine kleine Rast- und Ausichtsplatform getrampelt und so kann man Ausicht auf die umliegende Bergwelt genießen. Von Süden nach Westen ist die Monte Rosa Gruppe bis zum Matterhorn zu sehen, Obergabelhorn und Wellenkuppe und Bishorn zeigen sich.

Für den Rückweg wählen wir den Normalweg, eine Stunde später stehen wir vor der Metro Alpin Station, deren Pommes-Fett man schon von weitem riecht. Von diesem Geruch betäubt verlässt uns die Motivation, mit eigene Beinen zur Britanniahütte abzusteigen und wir überschreiten das Drehkreuz der Metro Alpin. Von der Station Felskinn geht es schnell zurück zur Britanniahütte. Die durch die Bahn gewonnene Zeit nutzen wir hier zur Katzenwäsche in einem Gletscherbach.



provided by: Oliver Biermann
2007/08/16
Allalinhorn - Hohlaubgrat (30.07.2006)
ascent description

Das Allalinhorn über den Normalweg, sprich über die Metro Alpin (3500m.), ist eine recht einfache Sache, die eigentlich jeder Bergsteiger schafft. Doch wir dachten uns, dass wir das Allalinhorn nicht auf so einem erbärmlichen Weg erklimmen. Wir wählten den Hohlaubgrat, der laut Führer mit ZS eingeschätzt wird.
Am 5. August 2006 stiegen wir von Saas Fee (1800m.) auf die Britanniahütte (3030m.). Bei dieser Hütte geht kaum noch jemand den Weg, alle Fahren mit der Bahn bis zur Station Felskinn und laufen dann noch eine ¾ Stunde zur Hütte. Aber uns war es wichtig, dass wir das Stück auch richtig laufen und den Berg ohne technische Mittel bezwingen. Also quälten wir uns 4 Stunden auf die Britanniahütte rauf. Die Hütte hat leider Wassermangel, das macht Waschen so gut wie unmöglich. Doch das sollte uns nicht stören. Am Tag des Aufstiegs war das Wetter nur so mäßig und die Wolken schmissen nochmals ordentlich Schnee in den Grat. Das Abendessen war dann leider auch nicht der Bringer. Nunja, wir legten uns dann so gegen 21 Uhr ins Bettle und versuchten zu schlafen, bis um 22 Uhr Italiener in das Lager platzten und lautstark miteinander redeten! Das war echt nervig!
Um 3.30 klingelte der Wecker und wir machten uns fertig für’s Frühstück. Als wir gespeist hatten ging es ans anlegen der Ausrüstung. Wir legten ordentlich zu, da wir nicht die letzten auf dem Gipfel sein wollten. Als wir dann so gegen 4.15 Uhr endlich starten konnten hatte Lars erst mal extreme Orientierungsprobleme. Wir schlenderten bis zum Gletscher wo wir uns fix fertig machten. Die Italiener wollten auch auf den Hohlaubgrat und rannten schon voraus. Wir gingen ihnen brav hinterher, da wir selber nicht so recht wussten wo der Weg lang ging. Aber die Italiener liefen einen riesen Bock zusammen. Sie folgten blind einer Spur in mitten in den Eisbruch des Gletschers. Irgendwann, genau da wo die Spur aufhörte machten sie dann eine Rast und fingen sich an einzubinden! Der Hammer, wir konnten es nicht fassen sie waren die ganze Zeit ohne Seil auf dem zerklüfteten Geltscher unterwegs gewesen! Also ließen sie sich gediegen Zeit und hofften darauf, dass die zwei jungen Alpinisten ihnen schon die richtige Spur auf den Grat legen würden. Wir hatten ja keine andere Wahl. So beschlossen wir den Weg durch den zerklüfteten Gletscher zu finden. Ich übernahm jetzt die Führung und sprang von einer zur anderen Spalte. Als wir nach einer ewigen Springerrei und einem Spaltensturz von Lars endlich durch den Eisbruch gelangt waren ging es, einen mit Neuschnee bedeckten, Gletscherhang hoch. Als wir fast schon auf dem Grat waren sahen wir eine riesen Spalte, die den weiteren Weg unmöglich machte. Auf der linken Seite bot sich eine Felswand an, die aber auch verschneit war. Wir kletterten über den Bergschrund und beschlossen die Felswand zu klettern. Die Sicherung in der Wand war mehr als mäßig und so brauchten wir auch nicht alt zu lange um auf den Grat zu gelangen. Die Wand war im 2. Grad. Auf dem Grat sahen wir wie sich langsam schlechtes Wetter anbahnte und mittlerweile waren auch schon 4 Stunden vergangen und wir befanden und erst auf 3500 m. Wir hatten also noch mal gut das doppelte vor uns! Leider hatten wir aber noch immer keine Spur, das hieß wir mussten spuren! Der Grat fing aber jetzt erst an und wir waren schon gut fertig, da wir noch nichts gegessen hatten. Also schmissen wir uns ein paar Riegel rein und nahmen den 45° steilen Firnrücken mit Kletterei in Angriff. Wir spurten in gut 20 cm hohen Schnee. Nach weiteren 2 Stunden waren wir an der Schulter angekommen und kräftemäßig ziemlich fertig. Die anderen 5 Seilschaften ließen uns alles spuren was ziemlich unfair war! Wir waren mit Abstand die jüngste Seilschaft! Auf 3800 m. dachten sich die Italiener, jetzt überholen wir die zwei mal und stehen vor ihnen auf dem Gipfel! Das war ganz schön mies! Aber dagegen kann man ja (leider) nichts tun! Als wir dann auf 3900 m waren mussten wir nochmals rasten um Kraft zu tanken. Das Wetter zog immer mehr zu und wir waren mittlerweile seit sieben Stunden unterwegs! Wir mühten uns dann zum Einstieg der Schlüsselstelle (2. Grad Kletterei mit 50 hm.). Die Schlüsselstelle hat ein paar Bohrhaken, aber war leider total vereist mit Eiszapfen und Schnee. Ich kletterte voran und Lars stieg nach. Wir waren mittlerweile total am Ende und fühlten uns stark angeschlagen. Das Wetter hatte mittlerweile auch total zugezogen und wir schleppten uns noch auf den Gipfel! Oben angkommen schnell ein Foto und dann so schnell wie möglich auf dem Normalweg nach unten!


provided by: Timo Schindler
2006/08/15
Normalroute (Alleingang) (2005-06-18)
ascent description

Route / Schwierigkeitsgrad:

Mittel Allalin - Feejoch - Gipfelhang - oberster NW Grat - Gipfel - Feejoch (Biwak) - ... (Alphubel). Schwierigkeitsgrad G2 / F, wahrscheinlich der leichteste 4000er, jedoch trotzdem nichts für Sonntagsspaziergänger.


Verhältnisse:

Beste Verhältnisse, es ist schon eine Spur vorhanden. Im Feejoch ist es optimal zu biwakieren, so kann man dem Massenanturm auf den Berg locker ausweichen.


Besonderes:

Normale Tourenausrüstung genügt, der Aufstieg am Nachmittag ist sehr schweisstreibend! Herrlicher Sonnenuntergang auf dem Gipfel des Allalinhorns.


Im Aufstieg ins Feejoch durch die Nordflanke



Gipfelaussicht am Abend zum Strahlhorn (4190m) und Ripfischhorn (4198,9m).

provided by: Andrej Gerber
2005/12/09
Normalroute (24.09.2005)
ascent description

Das Allalinhorn ist einer der einfachsten 4000er. Wenn man über die Normalroute aufsteigt, fährt man morgens mit der Bahn bis zum Mittelallalin auf 3500m. Von hier aus steigt man ca. 500m über sanft ansteigende Gletscher. Am Gipfelkreuz angelangt hat man eine wunderschöne Aussicht auf viele 4000er. Weitere Möglichkeiten sind der Allalin-Ostgrat und das Allalin-Nordwändli. Diese sind technisch schwieriger und auch interessanter als die Normalroute.

provided by: Fabrice Jenelten
2005/11/14
Skitour (22.3.2003)
ascent description

Mit der ersten Bahn von Saas Fee, anschliessend über Fee-Grat und Feekopf noch auf den Alphubel

provided by: Karsten Müller
2003/03/22
add (pictorial) comment/article
Photos
Allalinhorn seen from Feechopf. More photos/videos on http://www.rzeszutko.net and http://www.beyond-the-4000.com

provided by: Maciej Rzeszutko
2013/08/30

Regina und Frank Schmieder

provided by: Frank Schmieder
2012/02/04

The topo of the North-East ridge, a nice snow/ice climb;

provided by: Zoltan Csaba Bedo
2011/07/31


provided by: Mike Fischer
2010/10/23

Aufstieg zum Allalinhorn

provided by: Mike Fischer
2010/10/23

04. Sept. 2009. Abschluss der Hochtourenwoche

provided by: Bruno Weise
2009/11/15

01. Sept. 2009 vom Triftgletscher aus. Start zur Hochtourenwoche

provided by: Bruno Weise
2009/11/15

8.Juli 2009 - Anstieg im Neuschnee

provided by: Erich Wangerin
2009/11/01

8.Juli 2009 - Arktische Verhältnisse am Gipfel des Allalinhorn

provided by: Erich Wangerin
2009/11/01

Mein Team - vor dem Aufstieg

provided by: Yannick Gloggner
2009/09/25

Auf dem Aufstieg

provided by: Yannick Gloggner
2009/09/25


provided by: Yannick Gloggner
2009/09/25

Aussicht auf das Matterhorn und die anderen 4000er

provided by: Yannick Gloggner
2009/09/25

wunderschöne Aussicht

provided by: Yannick Gloggner
2009/09/25

Geschafft!

provided by: Yannick Gloggner
2009/09/25

Auf dem Gipfel!

provided by: Yannick Gloggner
2009/09/25

Mein Team auf dem Gipfel

provided by: Yannick Gloggner
2009/09/25

Auf dem Abstieg

provided by: Yannick Gloggner
2009/09/25

Allalinhorn mit Hohlaubgrat vom oberen Feegletscher

provided by: Thomas Woznik
2009/08/23

Die letzten Meter zum Gipfel des Allalinhorns (Ostgrat)

provided by: Maximilian Stöwhaas
2009/08/20

Kletterstelle am Allalinhorn-Hohlaubgrat

provided by: Maximilian Stöwhaas
2009/08/19

Allalinhorn-Hohlaubgrat

provided by: Maximilian Stöwhaas
2009/08/19

2009.07.25 bestiegen über Hohlaubgrat

provided by: Torsten Puschmann
2009/07/31

Allalin und Rimpfischhorn ca. 1939

provided by: René Barth
2008/06/17

Allainhorn vom Lagginhorn

provided by: Fab Mi
2007/11/24

Blick vom Allalinhorn auf Matterhorn und Mont Blanc

provided by: Stefan Anders
2007/09/18

Am Gipfel des Allalinhorn, der erste 4000er für meine Frau !

provided by: Stefan Anders
2007/09/18

Gipfel des Allalinhorn

provided by: Stefan Anders
2007/09/18

Es lockt das "Nordwändli" des Allalinhorn

provided by: Erich Wangerin
2007/09/06

An der Nordwand des Allalinhorn - 09.07.2001

provided by: Erich Wangerin
2007/09/05

Seitenblick beim Anstieg über die Nordwand

provided by: Erich Wangerin
2007/09/04

Blick von Allalin auf die Walliser 4000er

provided by: Johann Ilmberger
2007/08/08

August 19, 2001: Gianluca Rossi (on the left) and me on the summit.

provided by: Fulvio Zuanni
2006/11/01

Gratverlauf mit Schulter unterhalb des Gipfelaufschwungs am Hohlaubgrat

provided by: Dominik Gottlieb
2006/06/02

Im oberen Teil des Gipfelaufschwunges am Hohlaubgrat

provided by: Dominik Gottlieb
2006/06/02

Am Stand

provided by: Dominik Gottlieb
2006/06/02

Tiefblick im Aufschwung des Hohlaubgrates

provided by: Dominik Gottlieb
2006/06/02

Am Beginn des Gipfelaufschwungs des Hohlaubgrates

provided by: Dominik Gottlieb
2006/06/02

Am felsigen Gipfelaufschwung des Hohlaubgrates

provided by: Dominik Gottlieb
2006/06/02

Auf dem Hohlaubgrat mit Blick Richtung Mischabel

provided by: Dominik Gottlieb
2006/06/02

Der gesamte Verlauf des Hohlaubgrates von der Britanniahütte aus gesehen

provided by: Dominik Gottlieb
2006/06/02

Auf dem Gipfel des Allalinhorns (4027 m) - Alpenfreunde aus der Augst ( Sept. 2004)

provided by: Detlev Merzbach
2006/05/11

Blick vom Mittaghorn (3143 m) zum Allalinhorn. Im Vordergrund der Egginger (3367 m) - Alpenfreunde aus der Augst ( Sept. 2004)

provided by: Detlev Merzbach
2006/05/11

Allalinhorn von der Längfluh (21.04.2006)

provided by: Bernhard Wadsak
2006/04/28

Allalinhorn from Alphubel-joch

provided by: Marian Borsiczky
2006/02/06

Allalinhorn, 29.07., mittags

provided by: S. Mueckenheim
2005/08/25

Allalinhorn seen from just below the Feejoch on the normal route from the Mittellallalin

provided by: Gert Verstraeten
2005/08/11

The rocky summit of the Allalinhorn

provided by: Gert Verstraeten
2005/08/11

The top of the Allalinhorn seen from just below the Feejoch on a bright, sunny morning.

provided by: Gert Verstraeten
2005/08/11
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